1. Microbiology News and Events
2. The FEMS Journals
3. Policy Corner
4. Grants Corner
5. Opportunities
6. Extras
Life Sciences für den Klimaschutz
Thursday, 07 July 2022 08:34Die vielfältigen Möglichkeiten der Biotechnologie zur Bewältigung des Klimawandels sind einer der Schwerpunkte der ÖGMBT-Jahrestagung Ende September in Wien.
Vom 20. bis 22. September findet in Wien die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowis-senschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) statt. Wie stets, hat diese den Anspruch, die Life Sciences in Österreich als Gan-zes zu repräsentieren und anzusprechen. Daher werden Themen wie Medizin, Krebs- und Zellforschung auch diesmal ausführlich behandelt. Ein weiterer Schwerpunkte ist diesmal die Rolle der Biotechnologie bei der Bewältigung des Klimawandels, berichtet der wissenschaftliche Leiter der Tagung, Michael Sauer vom Insti-tut für Mikrobiologie und Mikrobielle Biotechnologie der Wiener Universität für Bodenkultur: „Wir wollen ein wenig nachspüren, wer sich in Österreich mit diesem Thema beschäftigt und daran forscht.“ Aber auch Internationalität ist gefragt: Für Vorträge be-reits zugesagt haben Paola Branduardi, Professorin für Industrielle Mikrobiologie an der Universität Mailand mit jahrzehntelanger Erfahrung bei der Herstellung von Biokunststoffen und Ölen aus Hefe, sowie der Biologe Volker Wendisch von der Universität Biele-feld, der auf Verfahren der synthetischen Mikrobiologie zur Herstellung von Faserstoffen und Plastikgrundstoffen spezialisiert ist.
Sauer zufolge geht es bei der ÖGMBT-Jahrestagung unter ande-rem darum, erneuerbare Rohstoffe sowohl als Energieträger als auch zur Herstellung von Chemikalien zu nutzen. Verwenden las-sen sich dabei nicht zuletzt Materialien aus Nebenströmen industrieller Prozesse sowie Abfallstoffe, die bisher ungenutzt blieben. Auch die Abscheidung von CO2 aus den Abgasen von Fabriken und Kraftwerken samt seiner anschließenden Nutzung als Basis für die Chemikalienproduktion (Carbon Capture and Utilization, CCU) sowie die Herstellung geschlossener Kohlenstoffkreisläufe spielen in diesem Zusammenhang eine nicht zu unterschätzende Rolle. Was beispielsweise die Bereitstellung klimaneutraler Energieträger betrifft, ist laut Sauer das Potenzial zur Erzeugung von Biogas „bei weitem noch nicht ausgeschöpft“ – ein wichtiges Thema ange-sichts der bekannten Bestrebungen der Europäischen Union, sich von Gasimporten aus der Russländischen Föderation (RF) so weit wie möglich unabhängig zu machen. Große österreichische Faser-produzenten wiederum verwenden Holz als Ausgangsbasis für Hightech-Materialien, aus denen hochwertige Textilien erzeugt werden. „Dabei fallen verschiedene Nebenströme an, die man wiederum aufbereiten und zur Produktion von vielfältig nutzba-ren Chemikalien einsetzen kann“, erläutert Sauer.
Auch der klimaverträglicheren Bereitstellung von Nahrungs-mitteln können innovative biotechnologische Verfahren die-nen. Bekanntermaßen fallen bei der Erzeugung von Fleisch- und Milchprodukten mittels Viehwirtschaft erhebliche Mengen an Treibhausgasen an. Das betrifft keineswegs allein CO2, sondern auch das bisher vielfach unterschätzte Methan aus Rinder- und Schafsmägen. Vielversprechende Ansätze laufen darauf hinaus, erhebliche Teile der Fleisch- und Käseerzeugung künftig in Bio-reaktoren zu bewerkstelligen. „Das T-Bone-Steak vom Angus-Rind oder den französischen Weichkäse, der auf dem Teller schmilzt, werden wir auf diese Weise nicht ersetzen können. Aber das ist auch nicht notwendig“, konstatiert Sauer. Vielmehr gehe es um Massenprodukte mit erheblichem Volumen wie etwa Faschiertes für Burger und Pasta-asciutta-Saucen, Käse für Tiefkühlpizzen und Ähnliches: „Wenn solches Fleisch und solcher Käse so aussehen und eine vergleichbare Konsistenz haben wie tierische Produkte, ist es letzten Endes egal, wenn sie aus dem Bioreaktor kommen. Davon dürften auch die Konsumenten vergleichsweise einfach zu überzeugen sein.“ Sauer zufolge kann und soll der An-spruch der Biotechnologie nicht darin bestehen, jedes Naturpro-dukt zu ersetzen: „Wir müssen fragen, was wir sinnvoll ersetzen können und was nicht. Und wenn wir alles ersetzen, was wir kön-nen, haben wir einen großen Schritt in Richtung einer weitestge-hend klimaneutralen Nahrungsmittelerzeugung gemacht. Dann ist es auch kein Problem, wenn jemand ab und zu ein perfektes Steak genießen möchte, das tatsächlich von einem Rind stammt.“
Nicht unterschätzen
Allerdings dürfen auch die Herausforderungen beim Einsatz biotechnologischer Methoden für die Bewältigung des Klimawan-dels nicht unterschätzt werden, warnt Sauer. Ihr Vorteil besteht darin, auf die hohen Temperaturen und Drücke verzichten zu kön-nen, die für viele chemische Prozesse benötigt werden. Das senkt den Energiebedarf. Dem stehen indessen oft eine geringere Aus-beute sowie ein höherer Zeitaufwand gegenüber. Auch enthalten die entstehenden Reaktionsmischungen meist deutlich mehr „Ver-schmutzungen“ als chemisch erzeugte Substanzen. Daher ist es erforderlich, sie aufzureinigen, was wiederum den Energiebedarf erhöht. Viele der Verfahren sind daher noch im Entwicklungssta-dium und mit den seit Jahrzehnten etablierten Prozessen der Petro-chemie nicht konkurrenzfähig. Indessen werden die Folgekosten der petrochemischen Verfahren und Produkte sowie der Nutzung fossiler Energieträger bis dato selten
eingepreist. „Würde das erfolgen, könnte es sehr wohl sein, dass unsere Prozesse schneller sinnvoll werden“, konstatiert Sauer. Vieles hänge in dieser Hinsicht von der Politik ab. In Österreich etwa wird im Sommer bekanntlich eine CO2-Besteuerung eingeführt, wenngleich auf bescheidenem Niveau. Hilfreich wären laut Sauer auch klare politische Vorgaben hinsichtlich der Frage, ab wann bestimmte Verfahren und Produkte nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Realistische Zeitpläne können zu einer weitgehend reibungslosen Umstellung der Industrie und zum Entstehen neuer Industriezweige beitragen. Außerdem kann und soll die Biotechnologie die etablierte Chemie keineswegs ersetzen, sondern vielmehr ergänzen, betont Sauer. Beispielsweise lässt sich CO2 mit elektrochemischen Verfahren zu Methanol redu-zieren, das wiederum biologisch verwendet werden kann.
Alle gefordert
Im Wesentlichen positiv beurteilt Sauer die in Österreich gege-benen Rahmenbedingungen für biotechnologische Forschung und Entwicklung zur Bewältigung des Klimawandels. Das betrifft so-wohl das Niveau der Ausbildung des einschlägigen Fachpersonals als auch die Verfügbarkeit sowie die Dotierung der entsprechenden Förderungen. Wichtig wäre Sauer zufolge, bereits in den Schulen stärker als bisher auf die Bedeutung von Wissenschaft und Techno-logie hinzuweisen: „Das sollte bereits bei der Ausbildung des Lehr-personals beginnen.“ Auch die Politik sei eingeladen, ihre Haltung zu überdenken: „Wenn immer wieder gesagt wird, wie gefährlich neue Technologien sind, deren Wert dagegen nicht anerkannt und kommuniziert wird, macht das unsere Arbeit nicht einfacher.“ Grundsätzlich ist laut Sauer festzuhalten: „Die Bewältigung des Kli-mawandels betrifft uns alle. Im Endeffekt müssen wir bei uns selbst anfangen und fragen, was wir beitragen können.“
European Researchers Night „Life is Science in a Digital World – LiS-Dig”
Tuesday, 05 July 2022 11:55Am 30. September 2022 heißt es wieder „Life is Science“! Das Mitmachevent für Groß und Klein wird heuer von der FH St. Pölten und der acib GmbH gemeinsam ausgerichtet und neben einem tollen Ausstellerbereich in Niederösterreich (St. Pölten) mit vielen spannenden Mitmachstationen wird es auch einige Experimentier-Workshops in Graz geben. Sie möchten in diesem Rahmen Ihre Forschung nicht nur präsentieren sondern erlebbar machen? Melden Sie Ihren Beitrag bis 31. Juli 2022 an und entdecken wir gemeinsam mit dem Publikum, wo Wissenschaft und Alltag aufeinander treffen.
FEMS Affiliates Letter - June 2022
Wednesday, 29 June 2022 10:05As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of June 2022 has the following content:
FEMS - Get Involved bulletin – June 2022
Friday, 24 June 2022 10:46The FEMS Get involved bulletin is out! Read the June issue with microbiology research, events and calls.
In this bulletin:l
- FEMS Conference
- #FEMSmicroBlog
- Opportunities Board
- FEMS Journal News
Deadlines:
- Research and Training Grants: 1 July 2022
- Industry Placement Grants: 1 August 2022
- Meeting Attendance Grants: 1 September 2022
The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.
FEMS - Get Involved bulletin – May 2022
Tuesday, 31 May 2022 04:44The FEMS Get involved bulletin is out! Read the May issue with microbiology research, events and calls.
In this bulletin:
- FEMS Summer School
- FEMS Conference
- Story writing competition
- #FEMSmicroBlog
- FEMS Journal News
Deadlines:
- FEMS Summer School: 1 June 2022
- Meeting Organizer Grants: 1 June 2022
- Research and Training Grants: 1 July 2022
- Industry Placement Grants: 1 August 2022
- Meeting Attendance Grants: 1 September 2022
The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.
FEMS Affiliates Letter - April 2022
Friday, 06 May 2022 11:37As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Affiliates Letter of April 2022 has the following content:
1. Microbiology News and Events
2. The FEMS Journals
3. Policy Corner
4. Grants Corner
5. Opportunities
6. Extras
FEMS - Get Involved bulletin – April 2022
Friday, 29 April 2022 09:47The FEMS Get involved bulletin is out! Read the April issue with microbiology research, events and calls.
In this bulletin:
- #FEMSmicroBlog, Podcast & Opportunities Board
- FEMS Journal News
Deadlines:
- Meeting Organizer Grants: 1 June 2022
- Research and Training Grants: 1 July 2022
- Industry Placement Grants: 1 August 2022
- Meeting Attendance Grants: 1 September 2022
The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.
Talente stets willkommen
Thursday, 21 April 2022 10:24Die ÖGMBT lädt am 19. September zur „Life Sciences Career Fair“, um Karrieremöglichkeiten zu präsentieren. Gerade im Bereich der Life Sciences sind die Berufs-chancen vielfältig, zeigen Beispiele wie DSM und AIT.
Die Life Sciences boomen, die Karrieremöglichkeiten sind mannigfaltig. Nur eine eigene Job-Messe haben die Life Sciences bis dato noch nicht. Diese Lücke schließt die ÖGMBT und lädt am 19. September zur „Life Science Career Fair“ im neuen Biologiezentrum der Universität Wien, gefolgt von der 14. ÖGMBT-Jahrestagung vom 20. bis 22. September ebendort. „Ziel ist es“, so Alexandra Khassi-dov, Projektleiterin der Life Science Career Fair, „Arbeitgeber mit potenziellen Arbeit-nehmern zusammenzubringen. Arbeitgeber sind nicht nur Unternehmen, sondern auch Forschungsstätten und andere Institutionen in den Life Sciences, die Talente anwerben wollen. Und als potenzielle Arbeitnehmer wollen wir sowohl Studierende als auch Personen, die bereits im Berufsleben stehen und den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn anstreben, ansprechen. Neben der klassischen Messe mit 1:1-Begegnungen ist ein breites Programm mit Workshops zu unterschiedlichen Recruiting-Themen geplant. Abends werden die Life Science Awards Austria 2022 vergeben, die auch heuer wieder in Kooperation mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie Partnern aus der Industrie ausgelobt wurden.“ Bereits jetzt bietet die ÖGMBT laut Khassidov mit der ÖGMBT-YLSA (Young Life Scientists Austria) vielfältige Angebote für JungakademikerInnen, z. B. die Online Life Science Career Paths & Career Workshops (am ÖGMBT-Youtube-Kanal veröffentlicht), live Firmenbesuche und Stammtische, eine Sammlung von Anforderungsprofilen unterschiedlicher Ausschreibungen sowie eine gut genutzte Online-Jobbörse. „Es geht uns darum, den Jungakademikern das breite Spektrum in den Life Sciences näherzubringen, sie zu motivieren, ihre Fähigkeiten und Interessen zu reflektieren, um dann den für sie passenden Karrierepfad einzuschlagen. Es geht uns um mehr als CVs und Motivationsschreiben, wir möchten die jungen Nachwuchstalente dazu anregen, ihre Berufung innerhalb der Life Sciences zu finden“, erläutert Khassidov: „Unterneh-men und Institutionen, die an einer Teilnahme interessiert sind bzw. HR-Workshops gestalten möchten, sind eingeladen, mit dem ÖGMBT-Büro unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Kontakt aufzunehmen. Wir sind für innovative Ideen jederzeit offen und freuen uns, Details zu besprechen.“
DSM: Werteverständnis gefordert
Gefragt sind Personen mit Ausbildung in den Bereichen Bio- und Lebensmittel-technologie sowie Chemie, nicht zuletzt beim auf Nahrungsergänzungsmittel für Mensch und Tier, Arzneien sowie Industriechemikalien spezialisierten niederländischen DSM-Konzern, berichtet Claudia Huber-Newman. Sie ist bei DSM für die Personalrekrutierung in Österreich, Deutschland und der Schweiz zuständig. Neben einer gründlichen fachlichen Ausbildung zählen ihr zufolge soziale Kompetenzen: „Die Perso-nen müssen verstehen, in einem internationalen Unternehmen zu agieren, und sie müssen bereit sein, sich zu vernetzen. Für Einzelkämpfer sind wir eher kein geeigneter Arbeitgeber.“ Gefragt seien hohe Kommunikationsfähigkeit, Diversitätsempfinden und interkulturelle Sensibilität, da an vielen Standorten von DSM Menschen aus aller Welt tätig sind. Erfordert wird ferner Verständnis für die Kernwerte von DSM, „Courage“, „Care“ und „Collaboration“. „Courage“ bedeutet Huber-Newman zufolge den Mut, Herausforderungen offen anzusprechen, für Führungskräfte auch, ihr jeweiliges Team zu fordern. „Care“ wiederum heißt, „wir kümmern uns um die Menschen- und Tierernährung, um eine gesunde Natur und Umwelt, aber natürlich auch um unsere Kunden und unsere Beschäftigten“. Mit „Collaboration“ schließlich ist laut Huber-Newman mehr gemeint als bloße Zusammenarbeit: „Es geht um das Ineinanderspielen von unterschiedlichen Divisionen und
Teams.“ Arbeitssprache ist, wie in internationalen Konzernen üblich, Englisch. Wer im Produktionsbereich arbeitet, benötigt üblicherweise Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache. Rekrutiert werden neue Mitarbeiter sowohl intern als auch extern, wobei laut Huber-Newman im Zweifelsfall interne Bewerber den Vorzug bekommen: „Sie kennen das Team, sie kennen die Gepflogenheiten im Unternehmen, und sie bringen ein entsprechendes Werteverständnis mit. Zudem wird die interne Weiterentwicklung bei DSM großgeschrieben.“ Die Tatsache, dass die „geburtenstarken“ Jahrgänge zunehmend das Pensionsalter erreichen, fällt laut Huber-Newman bei DSM zumindest derzeit nicht besonders stark ins Gewicht: „Wir haben eine eher junge Belegschaft.“ Geachtet wird darauf, junge Talente am Beginn ihrer Karriere an-zusprechen und über ihre Berufslaufbahn hinweg im Konzern zu halten. Für die Weiterqualifizierung „haben wir ein umfassendes internes Ausbildungskonzept“.
AIT: Langfristige Weiterentwicklung
Der Brückenschlag „zwischen der Grundlagenforschung und dem, was die Industrie braucht“, macht das AIT Austrian Institute of Technology gerade auch im Be-reich Biotechnologie zum interessanten Arbeitgeber, berichtet Marie-Theres Raberger, Head of Recruiting & HR Development. Rekrutiert wird weltweit, Mitarbeitende aus etwa 50 Ländern sind mittlerweile am AIT tätig. Eine gewisse Personalfluktuation
zählt laut Raberger zu einem Branchenspezifikum: „Neue Beschäftigte bringen neue Ideen und Innovationskraft mit, und wer das AIT verlässt, bleibt ihm üblicherweise verbunden, was unser internationales Alumni-Netzwerk erweitert.“ Ihr Unternehmen bietet jedoch ein Karrieremodell, das ermöglicht, sich langfristig weiterzu-entwickeln: „Wir haben Mitarbeitende, die durch ein Praktikum zu uns gekommen sind, ihren Master und ihren PhD gemacht haben, in eine Juniorposition eingestiegen sind und mittlerweile Projektleitungs- bzw. Führungsfunktionen ausüben.“ Im Wesentlichen bietet das AIT zwei Karrierepfade: „Science“ spricht diejenigen an, die an (Grundlagen-)Forschung und an einer wissenschaftlichen Ausrichtung interessiert sind. „Research Engineering“ dagegen ist für Personen gedacht, die industrienäher arbeiten möchten, also im Bereich Biotechnologie etwa Softwarelösungen entwickeln. Streng getrennt sind die beiden „Pfade“ laut Raberger aber nicht: „Wir bieten an, von einem der ‚Pfade‘ zum anderen zu wechseln, auch in Richtung Projektmanagement oder sogar Business Development zu gehen. Davon fühlen sich viele unserer Beschäftigten angesprochen.“ Was die fachliche Qualifikation anlangt, gewinnen laut Raberger auch im Bereich Biotechnologie IT-technische Grundkenntnisse wie etwa Beschlagenheit in Programmiersprachen immer mehr an Bedeutung.
Gefragt sind jedenfalls auch „Soft Skills“, also Teamfähigkeit und Kommunikationsfreude ebenso wie die Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten und hohe Eigenmotivation. All das sei aber bei wissenschaftlich Interessierten ohnehin häufig anzutreffen, kon-statiert Raberger. Ein wichtiger Schwerpunkt im AIT-Personalma-nagement ist ihr zufolge die Frauenförderung: „Wir bemühen uns, die Kolleginnen in Richtung Projektleitungs- bzw. Führungsfunktionen zu bringen, etwa mit unserem Female Leadership Development Programme.“
Weitere Informationen
ÖGMBT-YLSA Young Life Scientists Austria
https://oegmbt.at/ueber-uns/oegmbt-ylsa#upcoming-events
Youtube-Kanal der ÖGMBT:
https://www.youtube.com/channel/UCVAxQoPjrr1rCsmLUpQdMhA
ÖGMBT-Jobbörse:
www.oegmbt.at/index.php/services/jobboerse
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Vienna Bio Center: The Long Night of Research
THE LONG NIGHT OF RESEARCH Join us on Friday, April 24., 5-11 pm 35 stations at two venues on campus will be waiting for you and your family & friends at the Long Night of Research. The full program is available here: Lange Nacht der Forschung @ Vienna BioCenter You can find the stations at Dr Bohr Gasse 3 (in and around Vienna Open Lab)…16.04.2026,
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FEMS Summer School for Postdocs - Call for applications
What if six days could change how you approach your research, your career, and the collaborations that shape it? The FEMS Summer School for Postdocs offers exactly that opportunity, bringing together a select group of early‑career researchers from 26–31 August 2026 in Porto, Portugal. Together, attendees will explore how microbial systems can address some of today’s most pressing challenges, through this year’s theme: “Microbial solutions for achieving…07.04.2026,
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Die Business Upper Austria (OÖ Wirtschaftsagentur GmbH) bittet um Beantwortung einer kurzen Umfrage durch Experten bezüglich des Bedarfs in Laboren. Dies ist der Link dazu: https://www.linkedin.com/posts/laborfl%C3%A4chen-gesucht-ihre-stimme-z%C3%A4hlt-share-7422929721920786432-f3qv?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAD1h2a0Br9F3EsctEme_eW8T4TDuhPUXVBE Vielen Dank im Voraus!31.03.2026,
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LISA Vienna - 4th Austrian Life Science Day
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Ausschreibung Christian Doppler Preise 2026
Das Land Salzburg schreibt im Jahr 2026 wieder den Christian-Doppler-Preis für exzellente wissenschaftliche Arbeiten bzw. Erfindungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften in den folgenden vier Sparten aus: Sparte 1: Grundlagenforschung in Informatik, Mathematik, Physik und Chemie Sparte 2: Technische Wissenschaften, Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Anwendungen des Doppler-Prinzips Sparte 3: Biowissenschaften (z. B. Molekulare Biologie, Zellbiologie, Organismische Biologie, Ökologie, Evolutionsbiologie) Sparte 4: Neurowissenschaften, Medizinische Forschung und Psychologie NEU: Erstmals wird der Christian…30.03.2026,
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FWF Programme zur Karrierentwicklung & Gendermainstreaming von Forscherinnen
Mit Programmen zur Karriereentwicklung und Gender-Mainstreaming in allen Bereichen unterstützt der FWF Forscherinnen auf ihren vielfältigen Karrierewegen. Der Wissenschaftsfonds FWF legt besonderen Wert auf ein Förderverfahren, an dem Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gleichberechtigt teilnehmen können. Die Förderangebote sind so gestaltet, dass sie die wissenschaftlichen Karrieren aller Forscher:innen bestmöglich unterstützen. Mit Programmen zur Karriereentwicklung und Gleichstellungsmaßnahmen unterstützt der FWF Forscher:innen auf ihren vielfältigen Karrierewegen und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Karriereentwicklung…09.03.2026,
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NL Openscience: Macht mit und seid dabei!
Liebe ÖGMBT Mitglieder, Wir starten mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen in den Herbst! Doch Vorweg ein Grund zum Feiern: Open Science ist neben Facebook ab jetzt auch auf Instagram und LinkedIn aktiv. Folgt uns! Am Freitag, 28. September, sind wir mit einer Mitmachstation zu Allergien bei der European Researchers' Night in Graz dabei. Diskutiert mit: Wir suchen nach Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die Kochrezepte auf Social Media…22.09.2025,by Nachbaur
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September - Your FEBS Network highlights
Hello ÖGMBT member, Here's a list of the great content selected as a highlight in the past 2 weeks. Announcing the winner of FEBS Letters' 2025 Writing Contest: Celebrating Women in Science Congratulations to Rayane da Cruz Albino, for her winning essay "Black Pitch Illuminated: The legacy of Professor Jean H. Langenheim"! Read more FEBS Letters MASLD: from novel liver model systems to organelle pathophysiology The FEBS Advanced Lecture…12.09.2025,by Nachbaur
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Your June Update: FEMS MICRO 2025 & Latest Research
Dear ÖGMBT member, Welcome to the June edition of our newsletter. As the summer heats up, so does the excitement here at FEMS, particularly as we are less than three weeks away from the highly anticipated FEMS MICRO 2025: Congress & Exhibition in Milan, happening from 14-17 July. We have worked tirelessly to ensure everything is ready for this not-to-be-missed event. The interactive programme is now live, offering a detailed look at…26.06.2025,by Nachbaur
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Am 24.5.2024 findet wieder die Lange Nacht der Forschung statt! Open Science ist dieses Mal mit Mitmachstationen zum Thema Allergien und zur Genschere CRISPR an zwei Standorten mit dabei. Bei unseren Projekten hat sich in letzter Zeit viel getan, wie etwa bei "Indikina": Unser interaktives Kinderbuch zum Thema Allergien bekommt aktuell noch den letzten Feinschliff und wird im Juni am Kinderliteraturfestival in Wien präsentiert! Im Projekt "BaMiKo" wird fleißig gekocht, und…15.05.2024,by Khassidov
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Open Science - News
Passend zur Zeitumstellung vom Wochenende gibt es bei uns ein neues Quiz zum Thema Chronobiologie. Dieser Forschungszweig beschäftigt sich damit, wie die innere Uhr des Menschen funktioniert und wie äußere Einflüsse auf sie wirken. Was wissen Sie darüber? Testen Sie Ihr Wissen! Unser Wissensartikel zur Chronobiologie kann Ihnen beim Beantworten der elf Fragen behilflich sein. Mit dem UniStem Day ist am 22. März eine Veranstaltung für Schüler:innen zum Thema Stammzellen erfolgreich…05.04.2024,by Putz
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Call for Application: Peers4Careers 2024
Peers4Careers is back! Applications will be accepted through March 3, 2024 exclusively via a brief video statement. Please email your 2-minute video to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Setting goals is easy, but reaching them is not always straightforward. That's where Peers4Careers (P4C) steps in – a transformative 9-month accountability program designed to empower you on your journey towards success! This program targets young but also experienced researchers, no matter whether you just started…30.01.2024,by Khassidov
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Open Science - News
Gemeinsam mit dem Vienna Open Lab und dem Institut für Molekulare Biotechnologie möchten wir am 22. März 2024 interessierte Schüler:innen wieder zum UniStem Day, dem europaweiten Stammzelltag, einladen! Für das Praxisprogramm sind Anmeldungen noch bis zum 26. Jänner möglich, für den Vortrag auch noch danach. Sollten Sie sich für Gesundheitsthemen interessieren und zur Forschung über Gesundheitskommunikation in Österreich beitragen wollen, können Sie uns unterstützen: Wir suchen Personen ab 16 Jahren, die an einer…22.01.2024,by Putz
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New SZABO-SCANDIC Logo
SZABO-SCANDIC proudly presents a new logo and would like to explain what it represents. The design emphasises our commitment to the life science sector across Europe. It stands for our unified mission to provide top-tier life science products and services as well as driving progress in research and healthcare. The icon, inspired by the DNA helix, embodies the essence of life and innovation. Since 2 years SZABO-SCANDIC is part of Europa…15.11.2023,
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Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit)
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