Auf zu neuen Horizonten

Monday, 04 December 2023 12:39

Bei der 15. ÖGMBT-Jahrestagung in Salzburg wurden fünf aufstrebende Talente der Wissenschaft ausgezeichnet. Die Jungforscher beeindruckten mit ihren Forschungen aus dem Bereich der Antibiotika- und Krebsforschung, nachhaltigen Getränkeverpackungen sowie der Ursprünge des Lebens.

Die Life Science Research Awards Austria 2023 der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) gingen an Johanna Gassler, ehemals vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), David Hoi vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) und Klemens Kremser von der Universität für Bodenkultur (BOKU). Die Preisverleihung fand im Rahmen der 15. ÖGMBT-Jahrestagung in Salzburg statt, einem bedeutenden Ereignis in der österreichischen Forschungslandschaft. Während der „Rising Star Lectures“ erhielten die Preisträger die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Die Preise, jeweils mit 3.000 Euro dotiert, erhielten großzügige Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft. „Forschung und Entwicklung sind Schlüsselfaktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie sichern hochwertige Arbeitsplätze. Die Life Science Research Awards Austria fördern junge Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler – eine Initiative, die wir gerne unterstützen“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Grundlagenforschung: Der Schlüssel zum Leben
Johanna Gassler wurde für ihre Grundlagenforschung am Wiener IMBA ausgezeichnet. Ihre wegweisende Arbeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Science, widmet sich den ersten Schritten des Lebens in einer befruchteten Eizelle, auch als Zygote bekannt. In diesen initialen Entwicklungsstadien ist die Aktivierung des Genoms der Zygote von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Organismus. Ein zentraler Akteur in diesem Prozess ist der Totipotenz-Pionierfaktor Nr5a2. Pionierfaktoren sind Proteine, die die komplexe Organisation von DNA und Proteinen verändern und dadurch anderen Proteinen den Zugriff auf die DNA ermöglichen. Nr5a2 spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Genen, die für die Differenzierung und Spezialisierung von Zellen im Embryo verantwortlich sind. Diese Entdeckung erweitert unser Verständnis dieser frühen Lebensphase und könnte bei allen Wirbeltieren eine Schlüsselrolle spielen.

Innovative Antibiotikaentwicklung durch gezielte Proteinabbaumoleküle
David Hoi erhielt den Life Science Research Award in der Kategorie für anwendungsorientierte Forschung für seine Arbeit am IMP in Wien. Seine Studie präsentiert einen innovativen Ansatz zur Entwicklung neuer Antibiotika: Proteinabbaumoleküle, sogenannte Bacprotacs, die gezielt gegen bakterielle Proteine gerich-tet sind, könnten eine neue Klasse von Antibiotika darstellen. In Zusammenarbeit mit seinen Kollegen zeigte Hoi erfolgreich, dass Bacprotacs zur gezielten Abtötung von Tuberkuloseerregern eingesetzt werden können. Es besteht Hoffnung, dass diese Plattform auch für die Entwicklung neuer Medikamente zur Bekämpfung anderer gefährlicher Infektionskrankheiten genutzt werden kann. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht.

Recycling von Getränkeverpackungen
Der diesjährige Sonderpreis für herausragende Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz wurde an Klemens Kremser von der Wiener BOKU verliehen. In seiner Arbeit widmet er sich umwelt-freundlichen Verfahren zur Wiederverwendung von Bestandteilen von Getränkeverpackungen ohne die Verwendung aggressiver Chemikalien. Durch den Einsatz von Enzymen werden Zellulosefasern entfernt und wird Aluminium mikrobiell aufgelöst, was die Rückgewinnung von reinem Polyethylen ermöglicht. Dieses kann wieder als Verpackungsmaterial verwendet werden. Kremser und sein Team haben somit einen Weg gefunden, den Wiederverwendungsgrad von Verpackungsmaterialien signifikant zu steigern. Die Forschungsarbeit wurde in der Fachzeitschrift Resources, Conservation and Recycling veröffentlicht.

Life Science PhD Award Austria
Zusätzlich wurden auch herausragende Dissertationen mit den Life Science PhD Awards Austria ausgezeichnet. Die von langjährigen Unterstützern der ÖGMBT, THP Medical Products und Polymun Scientific finanzierten Preise gingen an Alexander Hanzl vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) und Matthias Hinterndorfer vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP).

Fortschritte in der zielgerichteten Therapie
Alexander Hanzl untersuchte in seiner Dissertation das Feld des gezielten Proteinabbaus als Therapiemöglichkeit. Dabei werden krankheitserregende Proteine durch zelluläre Mechanismen reduziert. Diese Methode nutzt die sogenannten „small molecule degraders“ oder E3-Ligasen und wird derzeit bei klinischen Tests für Krebs, neurodegenerative und Autoimmunkrankheiten untersucht. Zielgerichtete Therapien bieten nicht nur medizinische Vorteile, sondern reduzieren auch den Bedarf an Medikamenten mit breitem Wirkungsspektrum. Diese vielversprechende Arbeit wurde patentiert und trug zur Gründung eines erfolgreichen Biotech-Startups bei.

Krebsbekämpfung durch CRISPR-Einsatz
Matthias Hinterndorfer konnte in seiner Dissertation bisher schwer zu studierende, aber entscheidende Zellbausteine, die eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten spielen, erfolgreich untersuchen. Durch den Einsatz der ferngesteuerten Genschere CRISPR/Cas gelang es ihm, gezielt menschliche Gene zu inaktivieren, was wiederum die Produktion dieser Zellbausteine blockierte. Zusätzlich entwickelte er eine Methode, um die Genschere zu einem bestimmten Zeitpunkt zu aktivieren, was es ermöglicht, eine zelluläre Reaktion auszulösen, bevor entscheidende Elemente dieser Reaktion durch die Genschere inaktiviert werden. Diese bahnbrechende Entdeckung eröffnet vielversprechende neue therapeutische Ansätze in der Krebsbehandlung. „Diese beeindruckenden Forschungen erweitern nicht nur unser Wissen, sondern bieten auch vielversprechende Lösungsansätze für drängende Herausforderungen in der Medizin und Umwelt. Wir gratulieren den Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen und danken der 20-köpfigen Jury für ihre Bewertungsarbeit“, resümiert ÖGMBT-Geschäftsführerin Alexandra Khassidov. Der nächste Call öffnet Anfang 2024.

www.oegmbt.at/awards/research-award
www.oegmbt.at/awards/phd-award

Published in Chemiereport 07/2023

Sie forschen oder entwickeln und haben Ideen, die unsere Gesellschaft voranbringen können? Das kostenloses INNOVATORINNEN Leadership Programm unterstützt Frauen aus dem angewandten Forschungs- und Innovationsbereich aller Branchen dabei, ihre Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie profitieren von interdisziplinären Workshops, Coaching- und Innovationssessions über einen Zeitraum von zehn Monaten. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expertinnen arbeiten Sie an Ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Eine kleine Gruppe bietet Austausch unter Gleichgesinnten. Bis 7. Jänner 2024 können Sie Ihre Bewerbung einreichen. Offene Fragen können in einem Info-Webinar geklärt werden:
 
Info-Webinar:
Datum: 11. Dezember 2023
Uhrzeit: 15:30 - 16:30 Uhr
Online via Zoom


Alle Informationen zur Bewerbung und dem Programm finden Sie auf unserer Website unter www.ffg.at/leadership-innovatorinnen 

 

FEMS Affiliates News - November 2023

Friday, 01 December 2023 10:16

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Newsletter of November 2023 has the following content:

1. Microbiology News and Events
2. FEMS Research
3. Policy Corner

4. Grants Corner
5. Opportunities
 

Deadlines:

Research and Training Grants (Deadline: 1 January 2023)

 

The scientific focus of the invited speaker program will be sustainability and the importance of molecular details in cell function and physiology. As alluded to by the slogan of the YSF logo, the interdisciplinary nature of biochemistry will bridge the gap between different disciplines supporting progress of humanity in areas such as health, agriculture and the environment. Topics beyond research, such as technology transfer and scientific communication, will also be discussed.The YSF 2024 will host about 100 selected PhD and young postdoc researchers in biochemistry and molecular biology. Their registration and accommodation expenses, as well as most of the travel costs for both the YSF and FEBS Congress, will be covered by YSF grants from FEBS. Details on how to apply, including eligibility criteria, can be found on the YSF Applications page.

You can apply now for a funded place at the 2024 FEBS Young Scientists' Forum in Italy until December 7, 2023

FEMS Affiliates News - October 2023

Friday, 10 November 2023 10:45

As member of the ÖGMBT you are automatically also member of the Federation of European Microbiology Societies (FEMS). The FEMS Newsletter of October 2023 has the following content:

1. Microbiology News and Events
2. FEMS Research
3. Policy Corner

4. Grants Corner
5. Opportunities
 

Deadlines:

Meeting Organizer Grants (Deadline: 1 December 2023)

Research and Training Grants (Deadline: 1 January 2023)

 

The new FEMS Get involved bulletin is out! Read the August issue with microbiology research, events and calls.

 

In this bulletin:

  • New FEMS President Antonio Ventosa
  • FEMS Journals News
  • Opportunities in Microbiology
  • Jobboard

 

Deadlines:

  • Meeting Organizer Grants: 1 Dec 2023
  • Research and Trraining Grants: 1 Jan 2024
  • Industry Placement Grants: 1 Feb 2024
  • Meeting Attendance Grant: 1 Mar 2024

 

The ÖGMBT has a very wide international network and is a member of several relevant scientific societies like FEMS. ÖGMBT members are automatically members of these societies and are entitled to benefits such as travel grants, short-term and long-term fellowships, Awards etc. Current calls and deadlines are published on our webpage and are sent to our members within the ÖGMBT newsletter.

 

 

Pilz-Fabrik für neue Wirkstoffe

Monday, 16 October 2023 14:42

Mit hochentwickelten Methoden bringt die Plattform Bioactive Microbial Metabolites (BiMM) Pilze dazu, im Labor neuartige Substanzen als Basis von Wirkstoffen für medizinische und agrarische Anwendungen  zu bilden. Die ÖGMBT ist dabei ein wichtiger Partner.

Am Anfang stand ein Zufall: Wissenschaftler am Institut für Mikrobielle Genetik (IMiG) der Universität für Bodenkultur (BOKU) am Standort Tulln erkannten, dass bestimmte epigenetische Marker in Pilzen die Bildung sekundärer Metaboliten und anderer bioaktiver Stoffe hemmen. Wurde der epigenetische Code verändert, aktivierte der  Pilz nicht genutzte Synthesewege und erzeugte wesentlich mehr, vor allem meist unbekannte, sekundäre Metaboliten. Daraus entstand eine internationale Forschungsrichtung zu pathogenen Pilzen. Ferner ergab sich die Idee, mit epigenetischem Engineering in den Code der Pilze einzugreifen, um neue bioaktive Substanzen zu produzieren. Und so entwickelte der Leiter des Instituts, Joseph Strauss, mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VetMed), dem Interuniversitären Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie (IFA-Tulln) und dem Austrian Institute of Technology (AIT) das Konzept einer Forschungsplattform. Als Finanzierungspartner fungierten der Strukturmittelförderungsfonds des Bundes und das Land Niederösterreich. So entstand 2015 die Bioactive Microbial Metabolites Plattform (BiMM), die bisher mehr als 80 neuartige Substanzen entdeckte, insbesondere potenzielle Antibiotika für die Medizin und Fungizide für die Landwirtschaft. Zwei der Moleküle wurden mit Partnern aus der Industrie bis zur Patentreife gebracht, an zwei weiteren wird in diese Richtung geforscht. Nötig waren dafür die ständige Suche nach neuen Pilzarten und der Einsatz hochentwickelter automatisierter Labortechnologie, mit der die BiMM Millionen Tests durchführte. „Die meisten dieser Stoffe sind genetisch versteckt. Ihre Bildung muss mit unterschiedlichen Verfahren aktiviert werden“, erläutert Strauss. In der Natur bilden die Pilze diese Biochemikalien nur bei Einwirkung von Stressfaktoren. Im Labor setzen Strauss und sein Team die Pilze gezielt derartigen Einflüssen aus, die unter anderem den epigenetischen Code der Genregionen verändern und so die Bildung unbekannter Substanzen aktivieren. Unter imitierten Naturbedingungen werden die Pilze im Labor quasi zur Pharmafabrik.

 

Öffentliche Automatisierungsstraße

Laut Strauss verfügt die BiMM über die österreichweit größte Sammlung von Pilzen, die im hochdurchsatzfähigen Format organisiert ist. Sein Team vereint Expertisen in Genetik, Mikrobiologie, Mykologie und Bioinformatik bis hin zur chemischen Isolierung und Strukturaufklärung der neuen Substanzen. Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen wie Antibiotika und Fungiziden entnimmt dabei ein Pipettierroboter mit flexiblen Armen diesen Kulturen vordefinierte Sets und bringt die jeweiligen Pilze zum Wachsen. Ein zweiter Roboter legt ein weiteres vordefiniertes Set darüber und setzt damit die Pilze vordefinierten Stressfaktoren aus. In Inkubatoren entstehen in der Folge bioaktive Metaboliten und somit Kandidaten für neue Wirkstoffe, die beispielsweise zur Bekämpfung von Fungizid- oder antibiotikaresistenten Erregern dienen können, das Wachstum von Pflanzen hemmen, Krebszellen blockieren oder entzündungshemmend wirken. Ob eine neue Substanz Wirkung zeigt, wird nicht nur im eigenen Labor getestet, sondern mit Partnern aus der medizinischen und agrarischen Forschung. „Meist handelt es sich um bisher unbekannte Moleküle. Denn wir können alle Substanzen ausschließen, die mit anderen als unseren epigenetischen Verfahren bereits erzeugt wurden“, berichtet Strauss. Ihm zufolge „macht die BiMM die automatisierten Stoffscreenings, die manche Unternehmen gerne machen würden. Wir sind in Österreich die einzige öffentlich zugängliche Automatisierungsstraße in der Mikrobiologie“. Seit 2022 wird die betreffende Infrastruktur über eine Core-Facility der BOKU betreut. Damit können die Geräte auf dem neuesten Stand gehalten und interne sowie externe Nutzer durch geschultes Personal betreut werden.

 

„Fantastische Vertretung“
Oft hilfreich für die BiMM ist die Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT). Laut Strauss ist diese „eine fantastische Vertretung der einschlägigen Einrichtungen. Wir sind sehr dankbar, dass die ÖGMBT bei den In stitutionen im Bereich der österreichischen Forschungsförderung immer wieder Schienen öffnet. Sie beobachtet die dortigen Entwicklungen sehr genau und bemüht sich um Verständnis für unsere Anliegen“. Die BiMM nimmt auch immer wieder Slots bei den Jahrestagungen der ÖGMBT wahr, aus denen sich bisweilen Kooperationen ergeben. Ferner ist die ÖGMBT bei der Rekrutierung von Nachwuchs für die BiMM von Nutzen. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Wiener VetMed. Sie hat sich an den Arbeiten der BiMM beteiligt, weil für sie das Thema „Antibiotikaresistenz“ sowohl hinsichtlich der antibakteriellen als auch der antifungalen Substanzen für die Tiermedizin höchst interessant ist. Laut Strauss ergibt sich dabei zunehmend das Problem der Überschneidung zwischen dem Agrarsektor und der Humanmedizin: „Sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin bzw. im Pflanzenschutz am Feld werden Substanzen aus denselben Wirkstoff-Gruppen eingesetzt. Somit können Resistenzen aus dem agrarischen bzw. veterinärmedizinischen Bereich in die Humanmedizin übertragen werden. Das erfordert neue Wirkstoffe, die diese Resistenzen brechen können. Hinzu kommt, dass sich aufgrund des Klimawandels im Agrarbereich Schädlinge und Krankheiten etablieren und vormals unbekannte Schäden verursachen. Laut der Welternährungsorganisation FAO werden weltweit etwa 40 Prozent der Nahrungs- und Futtermittelproduktion durch Pflanzenkrankheiten und Schädlinge vernichtet. Gleichzeitig gehen die europäischen und nationalen Behörden dazu über, die Zulassung für alte Wirkstoffe nicht mehr zu verlängern und neue Wirkstoffe aus natürlichen Quellen zu bevorzugen, Wirkstoffe, wie sie die BiMM entdeckt und identifiziert.

 

Genug zu tun
Auf absehbare Zeit wird Strauss und dem Team der BiMM die Arbeit daher nicht ausgehen. Vorgesehen ist, etwa fünf der 50 in den vergangenen Jahren entdeckten Wirkstoffkandidaten mit Partnern aus der Industrie zur Marktreife zu bringen. Die BiMM wird sich dabei weiterhin auf Antibiotika, Fungizide sowie sonstige Pflanzenschutzmittel konzentrieren. Ferner soll das Netzwerk der Kooperationspartner weiter ausgebaut werden. Denn manche der Substanzen, die die BiMM entdeckt, haben möglicherweise Eigenschaften, die sie selbst nicht testen können,  etwa im Bereich der Krebsbekämpfung. Daher arbeitet sie mit spezialisierten Partnerlabors zusammen, wie etwa in Österreich mit der MedUni Wien, der Universität Wien oder den Fachhochschulen in Krems und Wels, aber auch europäischen Partnern, wie dem Helmholtz-Institut für Infektionsforschung in Braunschweig. Sie alle erhalten neu entdeckte Substanzen für Tests und können diese im Rahmen einer Kooperation für die weitere Entwicklung nutzen. Nicht vorgesehen ist dagegen, selbst tiefer in die Entwicklung von Arzneimitteln einzusteigen. Laut Strauss ist das „ein sehr spezialisiertes Geschäft. Wir müssten praktisch alles, was wir jetzt machen, aufgeben und uns auf eine einzige Substanz konzentrieren“. Das aber komme nicht infrage: „Wir wollen weiterhin Grundlagenforschung betreiben. Ohne sie fehlt das Fundament, auf dem man aufbauen kann.“

www.bimm-research.at
https://boku.ac.at/dagz/imig

 

Published in Chemiereport 06/2023

Antonio Ventosa Will Be The New FEMS President

Thursday, 05 October 2023 09:42

Press Release: 3 October 2023

We are extremely pleased to announce that Antonio Ventosa will become our new President, starting in January 2024. On 8 September, he was elected unanimously by the FEMS Council at their most recent meeting in Vienna (Austria). His three-year term as FEMS President will take place from 2024 to 2026. We wish to thank outgoing FEMS President, Hilary Lappin-Scott, for her extraordinary service during the last four years. 

Antonio Ventosa has a glowing career in learned societies and microbiology research. He is Professor of Microbiology at the Department of Microbiology and Parasitology in the Faculty of Pharmacy at the University of Sevilla (Spain). He investigates extremophilic microorganisms, mainly halophilic archaea and bacteria, their biodiversity, taxonomy, comparative genomics and metagenomics as well as biotechnological applications.

 

  • Discover the FEBS Research Academy!
    The Federation of European Biochemical Societies (FEBS), of which our society is a member, has established the FEBS Research Academy, bringing together 100 distinguished scientists from across Europe and beyond. The Academy aims to recognise scientific excellence, foster collaboration and strengthen the life sciences research community. The Founding Members Directory is now online! Explore the profiles of the Academy's members, discover their research expertise and learn more about this new…
    16.10.2026,
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    Liebe Newsletter-Abonent:innen! Nach langer und genauer Vorbereitung ist es in den kommenden Tagen endlich soweit und unsere neuen Websites gehen online! Folgen Sie unserem Countdown auf Instagram und seien Sie beim Launch Live dabei! Und auch sonst ist einiges los bei den Projekten von Open Science! Als Partnerorganisation im internationalen FANTOM-PhD-Programm freuen wir uns besonders, dass Katarina Mišura im Rahmen ihres PhD-Studiums einen Teil ihrer Arbeit auch der Wissenschaftskommunikation widmete.…
    13.10.2026,
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    12.10.2026,
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    12.10.2026,
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    Three days at the Vienna Biocenter, two international meetings in one, and 370 participants. We'd call that a success. The FEMS Regional COLLAB opened the meeting with no lecture marathons, just plenty of room to network and spark future collaborations. Then FEBS3+ kicked off with conductor Katharina Wincor, whose keynote showed how much an orchestra and a research group have in common. The Young Investigator Breakfast brought together 35 curious…
    05.10.2026,
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    30.09.2026,
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    02.06.2026,
  • Life Sciences Awards Austria - Deadline: May 27
    Life Sciences Awards Austria  The Annual Meeting 2026 will once again celebrate excellence in Austrian life sciences through the Life Sciences Awards Austria. These prestigious awards recognise outstanding achievements by researchers and innovators who are shaping the future of the life sciences in Austria and beyond. Find details on award categories and nomination procedures here. Deadline for submission: May 27, 2026  
    19.05.2026,
  • 18th ÖGMBT Annual Meeting 2026 | FEMS Regional COLLAB & FEBS3+ Meeting, Vienna
    Registrations Now Open! 18th ÖGMBT Annual Meeting 2026 | FEMS Regional COLLAB & FEBS3+ Meeting, Vienna Dear Members of the ÖGMBT, There are moments in the life of a scientific society that make all the effort worthwhile — moments that justify the countless late evenings, the intense negotiations, the revisions, the setbacks, and the stubborn, unwavering belief that something truly new is possible. Today is one of those moments. We…
    19.05.2026,
  • Your June Update: FEMS MICRO 2025 & Latest Research
      Dear ÖGMBT member,   Welcome to the June edition of our newsletter. As the summer heats up, so does the excitement here at FEMS, particularly as we are less than three weeks away from the highly anticipated FEMS MICRO 2025: Congress & Exhibition in Milan, happening from 14-17 July. We have worked tirelessly to ensure everything is ready for this not-to-be-missed event. The interactive programme is now live, offering a detailed look at…
    26.06.2025,
  • Open Science -News 05/2024
    Am 24.5.2024 findet wieder die Lange Nacht der Forschung statt! Open Science ist dieses Mal mit Mitmachstationen zum Thema Allergien und zur Genschere CRISPR an zwei Standorten mit dabei. Bei unseren Projekten hat sich in letzter Zeit viel getan, wie etwa bei "Indikina": Unser interaktives Kinderbuch zum Thema Allergien bekommt aktuell noch den letzten Feinschliff und wird im Juni am Kinderliteraturfestival in Wien präsentiert! Im Projekt "BaMiKo" wird fleißig gekocht, und…
    15.05.2024,
  • Open Science - News
    Passend zur Zeitumstellung vom Wochenende gibt es bei uns ein neues Quiz zum Thema Chronobiologie. Dieser Forschungszweig beschäftigt sich damit, wie die innere Uhr des Menschen funktioniert und wie äußere Einflüsse auf sie wirken. Was wissen Sie darüber? Testen Sie Ihr Wissen! Unser Wissensartikel zur Chronobiologie kann Ihnen beim Beantworten der elf Fragen behilflich sein. Mit dem UniStem Day ist am 22. März eine Veranstaltung für Schüler:innen zum Thema Stammzellen erfolgreich…
    05.04.2024,
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  • Open Science - News
    Im Februar hat unser neues Projekt BAMIKO gestartet, bei dem sich alles um die Mikroorganismen im Darm dreht. Demnächst sollen Kochvideos zum Thema ballaststoffreiche Ernährung und (Darm)gesundheit für Jugendliche und junge Erwachsene entstehen, wir halten Sie am Laufenden! Im Projekt „Genetik: Betrifft mich (nicht)?" fand eine Fortbildung für Lehrkräfte der Wiener VHS statt. Ende April wird es auf unserer Website neue Unterrichtsmaterialien zu Genetik und Internetrecherche geben.   "I've got potential baby! Stammzellen und…
    13.03.2024,
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  • Call for Application: Peers4Careers 2024
    Peers4Careers is back! Applications will be accepted through March 3, 2024 exclusively via a brief video statement. Please email your 2-minute video to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Setting goals is easy, but reaching them is not always straightforward. That's where Peers4Careers (P4C) steps in – a transformative 9-month accountability program designed to empower you on your journey towards success! This program targets young but also experienced researchers, no matter whether you just started…
    30.01.2024,
  • Open Science - News
    Gemeinsam mit dem Vienna Open Lab und dem Institut für Molekulare Biotechnologie möchten wir am 22. März 2024 interessierte Schüler:innen wieder zum UniStem Day, dem europaweiten Stammzelltag, einladen! Für das Praxisprogramm sind Anmeldungen noch bis zum 26. Jänner möglich, für den Vortrag auch noch danach. Sollten Sie sich für Gesundheitsthemen interessieren und zur Forschung über Gesundheitskommunikation in Österreich beitragen wollen, können Sie uns unterstützen: Wir suchen Personen ab 16 Jahren, die an einer…
    22.01.2024,
    by
  • New SZABO-SCANDIC Logo
    SZABO-SCANDIC proudly presents a new logo and would like to explain what it represents. The design emphasises our commitment to the life science sector across Europe. It stands for our unified mission to provide top-tier life science products and services as well as driving progress in research and healthcare. The icon, inspired by the DNA helix, embodies the essence of life and innovation. Since 2 years SZABO-SCANDIC is part of Europa…
    15.11.2023,
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