Wissenschaftlicher Austausch und Gemeinschaftserlebnis – keiner der beiden Aspekte kam bei der ÖGMBT-Jahrestagung, die von 17. bis 19. September in Graz stattfand, zu kurz.

Könnte eine ÖGMBT-Jahrestagung auch mehr sein als eine wissenschaftliche Konferenz wie jede andere, wie es sie ja auf den unzähligen Teilgebieten der Biowissenschaften ohnehin gibt? Das fragte sich auch das Organisationsteam des diesjährigen Treffens gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs von YLSA (Young Life Scientists Austria) und lud Eric de Groot, Spezialist für Event-Design, zu einem Pre-Event. Die Botschaft: Das Besondere an der Jahrestagung ist, dass die Community der Life-Sciences hier zusammenkommt – in ihrer gesamten Vielfalt und Breite. „Diesen Gemeinschaftsaspekt wollen wir noch stärker erlebbar machen“, sagt ÖGMBT-Geschäftsführerin Alexandra Khassidov.Manches davon hatte man in der Konzeption des heuer von und an der Universität Graz ausgerichteten Treffens (unter dem wissenschaftlichen Vorsitz von Helmut Bergler, Tobias Eisenberg und Harald Pichler) schon vorweggenommen. So fanden neben den herkömmlichen Tagungsbeiträgen und Poster-Sessions auch wieder „Science Flashes“ statt, nur wenige Minuten kurze Präsentationen jüngster Forschungsergebnisse. Das soziale Rahmenprogramm wurde deutlich erweitert: Neben dem schon traditionellen Event „Wine & Science“, das wie gewohnt am Abend des ersten Konferenztags von den Ausstellern der Jahrestagung ausgerichtet wurde, nahmen am Tag darauf professionelle Guides und Grazer Forscher mit Ortskennnissen die Tagungsteilnehmer auf geführte Wanderungen mit, die auf der Rutsche im Inneren des Schlossbergs und schließlich bei einem Abendempfang auf der Dachterrasse des Café Freiblick endeten.

Welche molekularen Mechanismen lassen uns altern und Krebs entstehen?

Das alles soll nicht bedeuten, dass der wissenschaftliche Austausch zu kurz kam. Bewährt hat sich dabei die Aufgliederung in zwei Stränge („Tracks“), von denen der eine sich Ergebnissen der Grundlagenforschung, der andere sich Methoden und Technologien (In-vitro-Modelle, Metabolic Engineering, KI-getriebene Anwendungen, Bioraffinerien u.v.m.) zuwandte. Die Zahl der internationalen Plenar- und Keynote-Vortragenden war in diesem Jahr besonders hoch und breit gefächert. Einige Beispiele: In den 1980er-Jahren war die Ent-deckung, dass Helicobacter pyloris Magengeschwüre und onkologische Folgeerkrankungen auslösen kann, eine Sensation, die 1989 mit der Zuerkennung des Medizin-Nobelpreises finale Anerkennung fand. Anne Müller, die am Institut für Molekulare Krebsforschung der Universität Zürich arbeitet, hat sich mit den Mechanismen dieser Infektionsinduzierten Krebsentstehung beschäftigt und den Stand des Wissens im diesjährigen Eröffnungsvortrag zusammengefasst. Wie zumeist spiegelte sich in der Schwerpunktsetzung des Programms auch das Forschungsprofil des Gastgeberstandorts wider. Grazer Forschungsgruppen haben sich beispielsweise besonders auf dem Gebiet der Erforschung von Alterungsprozessen hervorgetan. Das fand seine Entsprechung nicht nur in zwei Vortagssträngen zum Thema „Gesundes Altern“, sondern auch in gleich mehreren Plenarvorträgen. Valter D. Longo, Professor für Gerontologie an der University of Southern California z. B. beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit den molekularen Mechanismen des Alterns, deren Verständnis auch Interventionen gegen altersbedingte Krankheiten eröffnen könnte. In Graz berichtete er über Ernährungsweisen, die die bekannt förderliche Wirkung regelmäßigen Fastens auf die Lebensdauer nachahmen. Susan Howlett vom Department für Pharmakologie der Dalhousie University in Halifax, Kanada, ist bekannt für ihre Arbeiten zur Herzkontraktion und darüber, wie die Funktion von Herzzellen durch Alter und Gesundheitszustand beeinflusst wird. Zur Quantifizierung der Gebrechlichkeit hat sie einen eigenen „Frailty Index“ eingeführt, über den sie auch bei ihrem Plenarvortrag auf der ÖGMBT-Jahrestagung sprach.

Wie werden Genomstrukturen stabil gehalten und Proteine abgebaut?

Auch Susan Gassers Beitrag (sie kam von der Universität Lausanne nach Graz) zum Thema Heterochromatin fällt in diesen Themenkreis. In dieser dichten supramolekularen Struktur im Zellkern ist DNA fest an Histone und andere Proteine gebunden und dadurch inaktiviert, weil dem Zugriff „von außen“ unzugänglich. Entsprechend hoch ist die Bedeutung von Hetero-chromatin für die Genomstabilität, was sich besonders bei Alterungs- und Krebsentstehungsprozessen auswirkt. Auch die Protein-Forschung ist seit langem stark in Graz vertreten. Dazu passte der Plenarvortrag von Andy Martin, der für die University of California in Berkeley und das Howard Hughes Medical In stitute forscht. Er hat sich in den vergangenen Jahren ver-stärkt der Erforschung des Proteinabbaus gewidmet. Eine der begangenen Routen ist dabei die Markierung durch Ubiquitin, die Proteine gleichsam zur Degradation durch das Proteasom „freigibt“ – darüber berichtete er auch auf der ÖGMBT-Tagung. Ins Vortragsprogramm eingebettet waren die „Rising Star Lectures“, in denen die vom BMAW geförderten Preisträger der „Austrian Life Sciences Research Awards“ ihre Arbeit vorstellten, sowie zwei Workshops: Während einer davon in die Methodik der Kryoelektronenmikroskopie einführte, beschäftigte sich der andere mit einer besonderen Facette der Lehre. Anita Emmerstorfer-Augustin und Robert Kourist, die Laborkurse an der TU Graz organisieren, verwenden das E-Learning-Werkzeug „LabBuddy“, das bei der Vorbereitung auf die Laborarbeit hilft und durch die Analyse der gewonnenen Ergebnisse leitet. „Das Thema Lehre wollen wir in Zukunft noch stärker thematisieren“, heißt es von Seiten des ÖGMBT-Vorstands. Auch der ÖGMBT-Jahrestagung wäre beinahe das September-Hochwasser in die Quere gekommen. Zwar war der Raum Graz selbst nicht betroffen, aber zahlreiche Bahnstrecken, die Teilnehmer nutzen wollten, um an den Austragungsort zu gelan-gen. „Wir haben, bereits im Flixbus sitzend, Fahrgemeinschaften organisiert, um Betroffene zusammenzuspannen“, erzählt Khassidov über aufregende Momente knapp vor Tagungsbeginn. Diese Art der Anreise hat bei einigen Anklang gefunden, es soll daher auch im nächsten Jahr eine „Börse für Fahrgemeinschaften“ geben. Dann geht es übrigens nach Innsbruck, wo von 24. bis 26. September 2025 die nächste ÖGMBT-Jahrestagung vom Stapel läuft.

 Published in Chemiereport 07/2024

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Herausragende Leistungen

Tuesday, 29 October 2024 09:33

Beeindruckende Arbeiten junger Forschender zeichneten die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) und ihre Partner bei der Jahrestagung in Graz aus. Die Bandbreite der Themen reichte von der Krebsforschung bis zur Eindämmung des Klimawandels.

Auch heuer vergab die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) wieder ihre Life Scien-ces Research und PhD Awards Austria für herausragende Leistungen junger Forschender. Die 21-köpfige Jury hatte die schwere Aufgabe, aus den überwiegend sehr hochwertigen Einreichungen die besten Arbeiten zu prämieren. Die Life Sciences Research Awards Austria sind mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und werden in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) verliehen. Den Preis in der Kategorie „Grundlagenforschung“ (Basic Science) erhielt Chiara Maria Herzog vom European Translational Oncology Prevention and Screening Institute (EUTOPS) der Universität Innsbruck. Sie befasste sich mit den Effekten von Zigarettenrauch auf epigenetische Modifikationen, also Veränderungen der DNA, die durch Umweltfaktoren ausgelöst werden. In einer Arbeit, die im Fachjournal „Cancer Research“ veröffentlicht wurde, konnte Herzog zeigen, dass einige dieser epigenetischen Veränderungen nicht nur bei Rauchern, sondern auch bei E-Zigaretten-Nutzern und der Krebsentstehung auftreten und damit als prognostisches Merkmal für Lungenkrebs dienen können. Diese Erkenntnis unterstreicht die Bedeutung ihrer Forschung für die Bewertung der Risiken neuer Nikotinprodukte. Die Wissenschaftlerin absolvierte ihre Ausbildung in Neurowissenschaften und Molekularmedizin an der Universität von Edinburgh (Schottland) und an der Medi-zinischen Universität Innsbruck. Neben ihrer Arbeit am EUTOPS ist sie am Institute for Women’s Health (University College London) tätig.

Mikroben im Untergrund

In der Kategorie „Angewandte Forschung“ (Applied Research) ging der Preis an Cathrine Hellerschmied vom Institut für Umweltbiotechnologie (IFA-Tulln) der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien. Hellerschmied arbeitete im Rahmen ihres Masterstudiums am Projekt „Underground Sun Conversion“ der Rohöl-Aufsuchungsgesellschaft (RAG) mit. Dabei ging es um die Speicherung elektrolytisch aus Wasser gewonnenen („grünen“) Wasserstoffs in unterirdischen Gesteinsformationen. Hellerschmied untersuchte den Stoffwechsel in den Formationen vorkommender Mikro organismen und dessen Auswirkungen auf den eingespeicherten Wasserstoff. Gemeinsam mit ihren Kollegen konnte sie zeigen, dass die großtechnische und dauerhafte unterirdische Speicherung von Wasserstoff möglich ist. Entsprechende Technologien sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen und nachhaltigen Wirtschaft.Hellerschmied absolvierte das Studium der Medizinischen und Pharmazeutischen Biotechnologie an der BOKU. Derzeit ist sie mit ihrer PhD-Ausbildung am Center of Microbiology and Environmental Systems Science (CeMESS) der Universität Wien befasst.

Erkrankungen früh erkennen

Der Life Sciences Research Award Austria in der Kategorie „Excellence and Societal Impact“ schließlich wurde Elma Dervic vom Complexity Science Hub Wien verliehen. Sie hat modernste Computerverfahren entwickelt und auf umfangreiche Gesundheitsdaten (44 Millionen Datensätze) angewandt, um Krankheitsverläufe der österreichischen Bevölkerung über mehr als 15 Jahre zu analysieren. Dabei ist es ihr gelungen, frühe Anzeichen, die auf eine bevorstehende Erkrankung hinweisen, zu identifizieren. Laut den Jury-Vorsitzenden Lukas Mach und Joachim Seipelt besteht der besondere gesellschaftliche Nutzen der Arbeit Dervics „in einem verbesserten Verständnis der langfristigen Entwicklung von Krankheiten. Diese Forschung ermöglicht die Entwicklung gezielter Prognose- und Interventionsmaßnahmen, die früh ansetzen. Dadurch können Krankheitsverläufe positiv beeinflusst werden und die Gesundheitsversorgung insgesamt optimiert werden“. Dervic absolvierte ein Masterstudium als Elektroingenieurin an der Universität von Montenegro in Podgorica. Ihren Doktorgrad erwarb sie an der MedUni Wien.

Zellulärer Exportkomplex

Ferner verlieh die ÖGMBT gemeinsam mit der THP Medical Products und der Polymun Scientific die Life Sciences PhD-Awards Austria in den Kategorien „Grundlagenforschung“ und „Angewandte Forschung“. Sie sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Den Preis in der Kategorie „Grundlagenforschung“ erhielt Francis Belén Pacheco-Fiallos vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien. Sie beschäftigte sich in ihrer Dissertation mit dem Titel „Nuclear mRNA recognition and packaging by the Transcription and Export complex“ mit dem Transkriptions- und Exportkomplex (TREX) der Zellen von Eukaryoten, also Menschen, Tieren, Pflanzen und Pilzen. Dabei gelang es ihr laut der Juryvorsitzenden dieser Kategorie, Viktoria Weber, eine hochauflösende Strukturaufklärung eines Teils des menschlichen TREX-Komplexes durchzuführen sowie „strukturelle Einblicke in die durch TREX vermittelte mRNP-Erkennung zu gewinnen“. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, das Verständnis der mRNA als kompakte Struktur neu zu definieren. Überdies lassen sie sich zur Entwicklung gezielter Gentherapien und RNA-basierter Behandlungen für eine Reihe von Krankheiten nutzen. Nicht zuletzt können mRNAs mit verbesserter Stabilität entwickelt werden. Dies ist vor allem für die Herstellung wirksamerer mRNA-Impfstoffe wesentlich. Laut der ÖGMBT zeichnet sich die Arbeit der Wissenschaftlerin „durch einen exzellenten wissenschaftlichen Zugang und durch methodische Innovation aus und besitzt das Potenzial, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Anwendung bedeutende Fortschritte zu erzielen“. Pacheco-Fiallos ist gebürtige Nicaraguanerin. Ihr PhD-Studium absolvierte sie am IMP bei Clemens Plaschka. Zurzeit ist sie dort in der Arbeitsgruppe von Alejandro Burga tätig.

Hefe gegen Klimawandel

Der PhD-Award in der Kategorie „Angewandte Forschung“ ging an Michael Baumschabl von der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und dem Austria Center of Industrial Biotechnology ACIB. Seine Forschungsarbeit mit dem Titel „Increasing efficiency of CO2 assimilation in synthetic autotrophic Komagataella phaffii“ ist laut ÖGMBT ein „Meilenstein in der Bekämpfung des Klimawandels“. Mithilfe genetischer Veränderungen einer Hefeart, konkret der Optimierung von Schlüsselenzymen im Calvin-Benson-Bassham-Zyklus, und der Integration heterologer Gene, entwickelte Baumschabl ein Verfahren zur Produktion von Milchsäure als Grundlage für umweltfreundliche Biokunststoffe aus CO2 in der Atmosphäre. Als besonders bemerkenswert bezeichnet die ÖGMBT „die Identifizierung und Charakterisie-rung eines Phosphoglykolat-Recyclingwegs in der Hefe. Dieser Mechanismus ist entscheidend für die Stabilität und Effizienz des CO2-Fixierungsprozesses und eröffnet neue Möglichkeiten zur weiteren Optimierung des so nützlichen Prozesses“. Baumschabls Arbeiten könnten die Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren für eine Vielzahl von umweltfreundlichen Produkten aus atmosphärischem CO2 beschleunigen. Darunter sind Biokunststoffe und Biokraftstoffe ebenso wie pharmazeutische Wirkstoffe. „Die interdisziplinäre Natur dieser Arbeit sowie die Verbindung von Mikrobiologie, Biotechnologie und Grundlagenforschung unterstreicht die Relevanz für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Mit seiner innovativen Forschung hat Michael Baumschabl einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie geleistet“, heißt es seitens des Juryvorsitzenden Thomas Caspari. Baumschabl absolvierte das Masterstudium sowie seine PhD-Ausbildung der Biotechnologie an der BOKU. Nach einer Tätigkeit im Forschungs- und Innovationszentrum der Agrana kehrte er an die BOKU sowie das ACIB zurück.

Wichtig für den Wohlstand

Verliehen wurden die Preise im Rahmen des ÖGMBT-Jahreskongresses, der heuer im neuen Gebäude der Grazer Universitätsbibliothek neben dem Areal der Fakultät für Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, dem „ReSoWi-Komplex“, stattfand. Der Hörsaal der Biblithek ist einer breiteren Öffentlichkeit von den Fernseh-Auftritten der „Science Busters“ bekannt. Die drei Life Sciences Research Awards wurden auch 2024 wieder vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft gesponsert. Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher: „Die Life Sciences Research Awards fördern junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – eine Initiative, die dazu beiträgt, den Forschungsstandort Österreich weiter auszubauen. Denn Forschung und Entwicklung sind Schlüsselfaktoren für Österreich im internationalen Wettbewerb und tragen dazu bei, hochwertige Arbeitsplätze zu sichern und zu generieren. Mit einer vo raussichtlichen Forschungsquote von 3,34 Prozent, also dem Anteil der For-schungs- und Entwicklungsausgaben am nominellen Bruttoinlandsprodukt, ist Österreich auf einem guten Weg Platz eins in Europa zu werden und als Forschungsnation zu den vier Innovationsleadern aufzusteigen.“

www.oegmbt.at/awards/research-award
www.oegmbt.at/awards/phd-award

Published in Chemiereport 06/2024

Künstliche Intelligenz für Life Sciences

Friday, 04 October 2024 07:44

Verfahren wie Datenanalysen und maschinelles Lernen spielen in den Life Sciences schon seit längerer Zeit eine wesentliche Rolle, gerade auch in Österreich. Nicht zuletzt die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) arbeitet an der Vernetzung der einschlägigen Aktivitäten.

 

Bereits seit etwa einem Jahrzehnt sind Bioinformatik und Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) ein zentrales Thema in der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT). Und der Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung der einschlägig aktiven Mitglieder, berichtet Thomas Rattei, der Stellvertretende Leiter des Departments für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien, der im ÖGMBT-Vorstand für die Thematik zuständig ist. Rattei zufolge bemüht sich die ÖGMBT nicht zuletzt um den Austausch zwischen den Wissenschaftlern, die Methoden der AI entwickeln, und denen, die diese auf Forschungsfragen und Forschungsfelder anwenden. „Wir wollen als ÖGMBT Datenanalyse, maschinelles Lernen und andere Verfahren der AI in unserer Arbeit integrieren“, erläutert Rattei. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die ÖGMBT bereits vor geraumer Zeit als eine der ersten österreichischen Forschungsgesellschaften der Thematik verschrieb. Ratteis eigene Forschungsgruppe etwa nutzt Methoden des maschinellen Lernens unter anderem, um Parameter für Vorhersagemodelle zu entwickeln und in der Folge Vorhersagen durchzuführen, nicht zuletzt, was den Phänotypus von Mikroorganismen oder das Zusammenwirken von Mikrobengemeinschaften betrifft. Bei sekretierten Proteinen werden Eigenschaften – im Bereich der AI als Features bezeichnet – erfasst, etwa die Häufigkeit von Aminosäuren sowie die Art der Faltung. Nützlich ist dies beispielsweise, um zu ermitteln, ob es sich bei einem im Abwasser aufgefundenen Mikroorganismus um einen neuen Krankheitserreger handelt, der das Gesundheitssystem vor Herausforderungen stellen könnte. Mit quantitativen Analysen wiederum befasst sich Nikolaus Fortelny, Zweigstellenleiter Nord und Vorstandsmitglied der ÖGMBT, der eine Arbeitsgruppe im Fachbereich Biowissenschaften der Paris-Lodron-Universität Salzburg leitet. Er und seine Kollegen ermitteln beispielsweise, wie viel RNA eines bestimmten Gens eine Zelle enthält, und versuchen, vom RNA-Level auf den Gehalt eines Proteins zu schließen. Auf diese Weise ist es möglich festzustellen, ob ein Patient an Krebs erkrankt ist, um welche Krebsart es sich handelt und wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Besondere Bedeutung legt Fortelny auf die Interpretierbarkeit der verwendeten Methoden der AI. Ihm zufolge nutzen die in der Molekularbiologie eingesetzten AI-Modelle sehr viele Parameter: „Deshalb ist es oft schwierig zu sagen, was ein Ergebnis, das uns die AI liefert, bedeutet. Aber wenn die AI etwas lernt, sollten wir auch verstehen, wie dieses Lernen funktioniert.“ Das sei nicht zuletzt eine Frage der Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit des mit A1 arbeitenden wissenschaftlichen Handelns.

Möglichkeiten und Grenzen

Eine Problematik, auf die auch Rattei hinweist. Letzten Endes gehe es um die Anwendbarkeit von Systemen der AI: „Da hilft natürlich, wenn erklärbar ist, was ein System leisten kann und was nicht.“ Nütz-lich sei stets, zwischen „Fleiß“ und „Intelligenz“ zu unterscheiden. Die AI, die mit ungeheuren Datenmengen arbeite, bringe einen „Fleiß“ auf, der den Arbeitseifer jedes Menschen zwangsläufig übersteige. Und das habe durchaus erhebliche Bedeutung im Zuge wissenschaftlicher Tätigkeit. Denn AI könne menschliche Forscher von Routinearbeiten entlasten und damit Ressourcen „für schöpferische Tätigkeiten, für die sie nach meinem Verständnis nicht geeignet ist“ frei machen. Es sei kaum vorstellbar, dass eine einschlägige Software „Alexander Fleming bei der Entwicklung des Penicillins hätte ersetzen können“. Denn sie agiere zumindest bis dato grundsätzlich innerhalb vorgegebener Regeln. Wissenschaft jedoch beschäftige sich „eben mit Bereichen, wo wir die Regeln noch nicht kennen“. Laut Fortelny besteht der „klassische“ Ansatz bei der Anwendung von AI-Programmen darin zu ermitteln, welche davon mit vielen Beispielen als Datengrundlage besser funktionieren. Der Mensch dagegen sei in der Lage, anhand weniger Beispiele Hypothesen über mögliche Zusammenhänge zu bilden – wie dies etwa Fleming bei der Entwicklung des Penicillins getan habe. Wie lange es dauern wird, bis AI über diese Art von Intelligenz verfügt und ob dies jemals der Fall sein wird, ist Fortelny zufolge kaum absehbar.

Daten-„ELIXIR“ für AI

Weil aber AI in ihren derzeitigen Formen für ihr Funktionieren auf große Datenmengen angewiesen ist, gewinnt gerade auch in der medizinischen Mikrobiologie der Austausch klinischer Daten und die dafür erforderliche Infrastruktur immer mehr an Bedeutung, betont Rattei: „Wenn jeder seine Daten in seinem Schreibtisch einsperrt, werden wir in Österreich nie zu einer vernünftigen AI kommen.“ Wichtig auf europäischer Ebene ist in dieser Hinsicht ELIXIR, eine von den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten getragene Organisation, die Ressourcen im Bereich Life Sciences letztlich in einer einzigen Infrastruktur vernetzen soll. Österreich hat laut Rattei seit April vergangenen Jahres Beobachterstatus bei ELIXIR. Der Vollbeitritt ist für kommendes Jahr geplant. Ein wesentliches Thema bei der Datennutzung ist stets der Datenschutz. Genehmigt ein Patient die Verwendung seiner Daten für einen bestimmten Forschungszweck, dürfen diese nicht für andere Zwecke eingesetzt werden. Rattei zufolge ist das „kein Problem, sondern einfach eine der Randbedingungen, mit denen wir arbeiten“. Es gelte, Infrastrukturen zu schaffen, die die Einhaltung der datenschutzrechtli-chen Bestimmungen gewährleisten: „Sonst werden wir nie die Zustimmung der Patienten bekommen.“

Linz als „Leuchtturm“

Wie Rattei und Fortelny betonen, ist Österreich hinsichtlich Künstlicher Intelligenz im Bereich der Life Sciences im internationalen Vergleich gut positioniert. Als „Leuchtturm“ der Forschung und Entwicklung im Bereich AI gilt die Johannes-Kepler-Universität Linz. Dort entwickeln Forscher wie Günter Klambauer und Sepp Hochreiter Software, die von Biowissenschaftlern wie Rattei und Fortelny genutzt wird. Im Rahmen der „Artificial Intelligence in Life Sciences Group“ (AILS) entwickelten Hochreiter, Klambauer und ihre Kollegen unter anderem den CN.MOPS-Algorithmus, der in der Lage ist, Variationen in Genomen zu erkennen.

www.oegmbt.at
 https://elixir-europe.org
 https://www.jku.at/en/lit-artificial-intelligence-lab/
https://www.jku.at/en/institute-for-machine-learning/

 Published in Chemiereport 05/2024

The FEMSmicro Monthly: September

Friday, 27 September 2024 09:51

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„Meilenstein in Bekämpfung des Klimawandels“, DNA-Veränderungen durch E-Zigaretten, Speichern von überschüssigem Strom und Krankheitsverläufe von der Wiege bis zur Bahre - Life Sciences Research Awards Austria 2024 vergeben
 

Wien, 18. September 2024 – Für ihre international herausragenden Arbeiten sind am Dienstag in Graz fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet worden: Die Life Sciences Research Awards Austria 2024 der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) gingen an Chiara Herzog von der Universität Innsbruck, Cathrine Hellerschmied (IFA Tulln) und Elma Dervic (MedUni Wien). Die Life Sciences PHD Awards Austria 2024 gingen an Francis Belén Pacheco Fiallos (IMP) und Michael Baumschabl (BOKU).


In der Kategorie Grundlagenforschung ging der Life Science Research Award 2024 an Chiara Herzog von der Universität Innsbruck (EUTOPS).

 

Zigaretten und E-Zigaretten verursachen DNA-Veränderungen

Zigarettenrauchen und E-Zigarettenkonsum induzieren gemeinsame DNA-Methylierungsveränderungen, die mit der Krebsentstehung verbunden sind. Das ist das Ergebnis der Forschungsarbeit von Herzog. Der Konsum ruft tiefgreifende epigenetische Veränderungen hervor, von denen angenommen wird, dass sie mit einem langfristigen Krebsrisiko verbunden sind.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38503267/


Speichern von überschüssigem Strom

Für anwendungsorientierte Forschung erhielt Cathrine Hellerschmied die Auszeichnung. Sie forscht am Institut für Umweltbiotechnologie, IFA-Tulln, Universität für Bodenkultur. Ihre Arbeit "Hydrogen storage and geo-methanation in a depleted underground hydrocarbon reservoir" wurde in der führenden Fachzeitschrift Nature Energy publiziert.

Sie beschreibt die Entwicklung eines Verfahrens, das die Speicherung von Wasserstoff in erschöpften Erdgaslagerstätten mit der Produktion von Wasserstoff aus überschüssigem Strom aus erneuerbaren Ressourcen kombiniert. Sie konnte zeigen, dass eine langfristige Speicherung von Wasserstoff möglich ist. Diese neue Technologie stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen und nachhaltigen Wirtschaft dar.

https://www.nature.com/articles/s41560-024-01458-1

 

Krankheitsverläufe von der Wiege bis zur Bahre

Die Forscherin Elma Dervic von der MedUni Wien hat modernste Computerverfahren entwickelt, um Krankheitsverläufe der österreichischen Bevölkerung über mehr als 15 Jahre zu analysieren. Dazu hat sie umfangreiche Gesundheitsdaten (44 Millionen Datensätze) angewandt. Dabei ist es ihr gelungen, frühe Anzeichen, die auf eine bevorstehende Erkrankung hinweisen, zu identifizieren.

„Der besondere gesellschaftliche Nutzen besteht in einem verbesserten Verständnis der langfristigen Entwicklung von Krankheiten. Diese Forschung ermöglicht die Entwicklung gezielter Prognose- und Interventionsmaßnahmen, die früh ansetzen. Dadurch können Krankheitsverläufe positiv beeinflusst werden und die Gesundheitsversorgung insgesamt optimiert werden“, lautet die Begründung der Jury.

https://www.nature.com/articles/s41746-024-01015-w

 

Nachwuchs-Forschungspreise: Meilenstein gegen Klimawandel

Francis Belén Pacheco Fiallos vom IMP (Research Institute of Molecular Pathology, Wien) erhielt den PhD Award in der Kategorie Grundlagenforschung für die Arbeit zum Export von Boten-RNA aus dem Zellkern.

„Diese Arbeit zeichnet sich durch einen exzellenten wissenschaftlichen Zugang und durch methodische Innovation aus und besitzt das Potenzial, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Anwendung bedeutende Fortschritte zu erzielen“, meinte die Jury.

https://www.nature.com/articles/s41586-023-05904-0


In der Kategorie Angewandte Forschung geht der Preis an Michael Baumschabl von der BOKU Wien. Er erforschte, wie aus dünner Luft Biokunststoff wird – die Jury spricht von einem „Meilenstein in der Bekämpfung des Klimawandels“. Indem er eine Hefeart genetisch so modifiziert hat, dass sie Kohlendioxid in wertvolle Produkte umwandelt, habe Baumschabl eine Tür zu einer nachhaltigeren Zukunft aufgestoßen.

https://forschung.boku.ac.at/en/publications/184405

 

Die drei Life Sciences Research Awards wurden auch 2024 wieder vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft gesponsert. Arbeits- und Wirtschaftsminister Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher: Die Life Sciences Research Awards fördern junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – eine Initiative, die dazu beiträgt, den Forschungsstandort Österreich weiter auszubauen. Denn Forschung und Entwicklung sind Schlüsselfaktoren für Österreich im internationalen Wettbewerb und tragen dazu bei, hochwertige Arbeitsplätze zu sichern und zu generieren. Mit einer voraussichtlichen Forschungsquote von 3,34 Prozent, also dem Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am nominellen Bruttoinlandsprodukt, ist Österreich auf einem guten Weg Platz 1 in Europa zu werden und als Forschungsnation zu den vier Innovationsleader aufzusteigen.“

 
ÖGMBT-Jahrestagung ist Österreichs bedeutendster Life-Sciences-Event

 

Die ÖGMBT repräsentiert 1.300 in den Life Sciences tätige Personen und Studierende sowie 90 Unternehmen und Institutionen. ÖGMBT-Präsidentin Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber bei der Jahresversammlung, die diesmal in Graz stattfand: „Einmal mehr zeigen die Life Sciences Research Awards Austria das hohe internationale Niveau der Forscherinnen und Forscher in Österreich. Ich bedanke mich in Namen der ÖGMBT ganz besonders bei unserem langjährigen Unterstützer BMAW sowie THP Medical Products und Polymun Scientific, die diese Auszeichnungen ermöglichen.“

FOTO: ÖGMBT

Ausgezeichnet: Chiara Herzog, Cathrine Hellerschmied, Michael Baumschabl, Francis Belén Pacheco Fiallos und Elma Dervic.

Special thanks to the sponsor who make these prizes possible!

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The FEMSmicro Monthly: August

Thursday, 29 August 2024 09:52

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  • Discover the FEBS Research Academy!
    The Federation of European Biochemical Societies (FEBS), of which our society is a member, has established the FEBS Research Academy, bringing together 100 distinguished scientists from across Europe and beyond. The Academy aims to recognise scientific excellence, foster collaboration and strengthen the life sciences research community. The Founding Members Directory is now online! Explore the profiles of the Academy's members, discover their research expertise and learn more about this new…
    16.10.2026,
  • Countdown: Website im neuen Design!
    Liebe Newsletter-Abonent:innen! Nach langer und genauer Vorbereitung ist es in den kommenden Tagen endlich soweit und unsere neuen Websites gehen online! Folgen Sie unserem Countdown auf Instagram und seien Sie beim Launch Live dabei! Und auch sonst ist einiges los bei den Projekten von Open Science! Als Partnerorganisation im internationalen FANTOM-PhD-Programm freuen wir uns besonders, dass Katarina Mišura im Rahmen ihres PhD-Studiums einen Teil ihrer Arbeit auch der Wissenschaftskommunikation widmete.…
    13.10.2026,
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    12.10.2026,
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    12.10.2026,
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    Three days at the Vienna Biocenter, two international meetings in one, and 370 participants. We'd call that a success. The FEMS Regional COLLAB opened the meeting with no lecture marathons, just plenty of room to network and spark future collaborations. Then FEBS3+ kicked off with conductor Katharina Wincor, whose keynote showed how much an orchestra and a research group have in common. The Young Investigator Breakfast brought together 35 curious…
    05.10.2026,
  • Your FEBS Network highlights - Mid July
    Hello dear ÖGMBT members, Here's a list of the great content selected as a highlight in the past 2 weeks. New course on advanced lipidomics technologies We are delighted to announce an exciting new hands-on course on advanced lipidomics: the FEBS Combined Practical and Lecture Course ‘Advanced lipidomics technologies to study lipid biology’. It wil... Read more Maria Fedorova Professor for Lipidome Research, Technical University Dresden     Could your…
    30.09.2026,
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    ASBE8: extended deadlines and early career scientist bursaries   The deadlines for abstract submission and early bird registration for the Applied Synthetic Biology in Europe (ASBE Conference) have been extended to 16 August 2026. Submit your abstract and register before the deadline to benefit from the reduced registration fee. In addition, we offer early career bursaries supported by the Federation of European Microbiological Societies (FEMS) and the EFB Bioengineering and…
    30.09.2026,
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    Hello ÖGMBT member, here's a list of the great content selected as a highlight in the past 2 weeks.   Early Career Reviewer Hub: Taking ECR support one step further FEBS Open Bio launches its Early Career Reviewer Hub aimed at helping PhD students and postdocs develop their peer review skills. Read more FEBS Open Bio   Wellbeing in Academia: A Conversation Worth Having at the FEBS Congress 2026 Education…
    23.09.2026,
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    15.09.2026,
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    02.06.2026,
  • Life Sciences Awards Austria - Deadline: May 27
    Life Sciences Awards Austria  The Annual Meeting 2026 will once again celebrate excellence in Austrian life sciences through the Life Sciences Awards Austria. These prestigious awards recognise outstanding achievements by researchers and innovators who are shaping the future of the life sciences in Austria and beyond. Find details on award categories and nomination procedures here. Deadline for submission: May 27, 2026  
    19.05.2026,
  • 18th ÖGMBT Annual Meeting 2026 | FEMS Regional COLLAB & FEBS3+ Meeting, Vienna
    Registrations Now Open! 18th ÖGMBT Annual Meeting 2026 | FEMS Regional COLLAB & FEBS3+ Meeting, Vienna Dear Members of the ÖGMBT, There are moments in the life of a scientific society that make all the effort worthwhile — moments that justify the countless late evenings, the intense negotiations, the revisions, the setbacks, and the stubborn, unwavering belief that something truly new is possible. Today is one of those moments. We…
    19.05.2026,
  • Your June Update: FEMS MICRO 2025 & Latest Research
      Dear ÖGMBT member,   Welcome to the June edition of our newsletter. As the summer heats up, so does the excitement here at FEMS, particularly as we are less than three weeks away from the highly anticipated FEMS MICRO 2025: Congress & Exhibition in Milan, happening from 14-17 July. We have worked tirelessly to ensure everything is ready for this not-to-be-missed event. The interactive programme is now live, offering a detailed look at…
    26.06.2025,
  • Open Science -News 05/2024
    Am 24.5.2024 findet wieder die Lange Nacht der Forschung statt! Open Science ist dieses Mal mit Mitmachstationen zum Thema Allergien und zur Genschere CRISPR an zwei Standorten mit dabei. Bei unseren Projekten hat sich in letzter Zeit viel getan, wie etwa bei "Indikina": Unser interaktives Kinderbuch zum Thema Allergien bekommt aktuell noch den letzten Feinschliff und wird im Juni am Kinderliteraturfestival in Wien präsentiert! Im Projekt "BaMiKo" wird fleißig gekocht, und…
    15.05.2024,
  • Open Science - News
    Passend zur Zeitumstellung vom Wochenende gibt es bei uns ein neues Quiz zum Thema Chronobiologie. Dieser Forschungszweig beschäftigt sich damit, wie die innere Uhr des Menschen funktioniert und wie äußere Einflüsse auf sie wirken. Was wissen Sie darüber? Testen Sie Ihr Wissen! Unser Wissensartikel zur Chronobiologie kann Ihnen beim Beantworten der elf Fragen behilflich sein. Mit dem UniStem Day ist am 22. März eine Veranstaltung für Schüler:innen zum Thema Stammzellen erfolgreich…
    05.04.2024,
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  • Open Science - News
    Im Februar hat unser neues Projekt BAMIKO gestartet, bei dem sich alles um die Mikroorganismen im Darm dreht. Demnächst sollen Kochvideos zum Thema ballaststoffreiche Ernährung und (Darm)gesundheit für Jugendliche und junge Erwachsene entstehen, wir halten Sie am Laufenden! Im Projekt „Genetik: Betrifft mich (nicht)?" fand eine Fortbildung für Lehrkräfte der Wiener VHS statt. Ende April wird es auf unserer Website neue Unterrichtsmaterialien zu Genetik und Internetrecherche geben.   "I've got potential baby! Stammzellen und…
    13.03.2024,
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  • Call for Application: Peers4Careers 2024
    Peers4Careers is back! Applications will be accepted through March 3, 2024 exclusively via a brief video statement. Please email your 2-minute video to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Setting goals is easy, but reaching them is not always straightforward. That's where Peers4Careers (P4C) steps in – a transformative 9-month accountability program designed to empower you on your journey towards success! This program targets young but also experienced researchers, no matter whether you just started…
    30.01.2024,
  • Open Science - News
    Gemeinsam mit dem Vienna Open Lab und dem Institut für Molekulare Biotechnologie möchten wir am 22. März 2024 interessierte Schüler:innen wieder zum UniStem Day, dem europaweiten Stammzelltag, einladen! Für das Praxisprogramm sind Anmeldungen noch bis zum 26. Jänner möglich, für den Vortrag auch noch danach. Sollten Sie sich für Gesundheitsthemen interessieren und zur Forschung über Gesundheitskommunikation in Österreich beitragen wollen, können Sie uns unterstützen: Wir suchen Personen ab 16 Jahren, die an einer…
    22.01.2024,
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  • New SZABO-SCANDIC Logo
    SZABO-SCANDIC proudly presents a new logo and would like to explain what it represents. The design emphasises our commitment to the life science sector across Europe. It stands for our unified mission to provide top-tier life science products and services as well as driving progress in research and healthcare. The icon, inspired by the DNA helix, embodies the essence of life and innovation. Since 2 years SZABO-SCANDIC is part of Europa…
    15.11.2023,
  • Marketing Business Development Manager, Gut Health
    Marketing & Business Development Manager, Gut HealthDSM Austria GmbHDer Beitrag Marketing & Business Development Manager, Gut Health erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/d
    Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/dDSM Austria GmbHDer Beitrag Product Manager Eubiotics (Gut Health) – m/f/d erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit)
    Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit)DSM Austria GmbHDer Beitrag Praktikum: in vitro Modelle in der Tierernährung (6 Monate, Vollzeit) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • SAP Supply Chain Solution Architect ATTP (f/m/d)
    SAP Supply Chain Solution Architect ATTP (f/m/d)Octapharma Pharmazeutika Produktionsges.m.b.H.Der Beitrag SAP Supply Chain Solution Architect ATTP (f/m/d) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Internship / Master thesis: Bioprocess Development (m/f/d)
    Internship / Master thesis: Bioprocess Development (m/f/d)DSM Austria GmbHDer Beitrag Internship / Master thesis: Bioprocess Development (m/f/d) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Laborassistenz (m/f/d)
    Laborassistenz (m/f/d)DSM Austria GmbHDer Beitrag Laborassistenz (m/f/d) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Marketing Manager Ruminant Global
    Marketing Manager Ruminant GlobalDSM Austria GmbHDer Beitrag Marketing Manager Ruminant Global erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    15.03.2025,
  • Chief Finance Officer (w/m/x)
    Chief Finance Officer (w/m/x)SAN GroupDer Beitrag Chief Finance Officer (w/m/x) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    09.03.2025,
  • Regional RWE Manager CRM (m/f/d)
    Regional RWE Manager CRM (m/f/d)Boehringer Ingelheim RCVDer Beitrag Regional RWE Manager CRM (m/f/d) erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    28.02.2025,
  • Gerente de Negócios
    Gerente de NegóciosSAN GroupDer Beitrag Gerente de Negócios erschien zuerst auf Jobbörse und Netzwerk für Naturwissenschaftler /-innen....
    28.02.2025,