Wir sind ab nun regelmäßig im CHEMIE REPORT mit einer ÖGMBT-Kolumne mit den neuesten Entwicklungen aus der österreichischen Life Science Szene vertreten. Wenn Sie einen interessanten Beitrag dazu leisten wollen, richten Sie Ihre Anfrage bitte an die Geschäftsstelle!
Die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie ist bestrebt, die Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen esellschaften auszubauen. Erste Erfolge gibt es bereits, hierzulande ebenso wie international. Wir beginnen, nun zu klären, welche Formen einer vertieften Zusammenarbeit mit welchen anderen wissenschaftlichen Gesellschaften möglich wären“, erichtet der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT), Michael Sauer. Bereits tattgefunden aben Gespräche mit der Österreichischen Chemischen Gesellschaft (GÖCH), mit der seit längerem Kontakte bestehen. Laut Sauer kommt das nicht von ngefähr: „Thematisch gibt es ja offensichtliche Überschneidungen. Dem großen Feld der Biochemie und der Biotechnologie kann man sich von der iologischen Seite, also von der ÖGMBT her nähern, aber eben auch von der chemischen Seite und damit von der GÖCH her. Deswegen haben beide Gesell-schaften Initiativen zu diesen Themen.“ Der Mindestanspruch an eine verstärkte Kooperation besteht laut Sauer darin, einander keine Konkurrenz zu achen nd die Termine wichtiger Veranstaltungen, etwa der Jahrestagung der ÖGMBT und der alle zwei Jahre stattfindenden Chemietage der GÖCH, wechselseitig bzustimmen. Geplant ist aber auch, gemeinsame Workshops abzuhalten und eine mögliche Working Group der beiden Gesellschaften einzurichten. Ein iesbezügliches „Joint Work Group Meeting“ fand im heurigen Frühjahr statt. Das bestätigt der Zweigstellenleiter Ost der ÖGBMT, Felix Sternberg, der…
Unter dem Motto „From Molecules to Organisms – Interactions and Interventions“ steht heuer die Jahrestagung der ÖGMBT, die Ende September in Innsbruck stattfindet. Vom 24. bis einschließlich 26. September findet in Innsbruck die 17. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) statt. Und die Vorbereitungen sind bereits weit gediehen, berichtet Tagungspräsidentin Johanna Gostner. Die Assistenzprofessorin am Institut für Medizinische Biochemie der Medizinischen Universität Innsbruck (MedUni Innsbruck) leitet seit Jahresbeginn die Zweigstelle West der ÖGMBT: „Das Programm der Tagung ist online, die Speaker bei den Plenarveranstaltungen und den übrigen Sessions stehen größtenteils fest. Wir haben uns bemüht, ein breit gefächertes und doch pointiertes und spannendes Programm zusammenzustellen. Und ich bin zuversichtlich, dass das auch gelungen ist.“ Hilfreich bei der Organisation der Veranstaltung sind die Vorstandsmitglieder der Zweigstelle West, Ludger Hengst und Lukas A. Huber, und die Chairs, die geholfen haben, das wissenschaftliche Programm der einzelnen Sessions zu gestalten, und natürlich auch das Office der ÖGMBT um seine Leiterin Alexandra Khassidov: „Das Office ist bestens aufgestellt und unterstützt uns bei allen auftretenden Fragen. Im Bewusstsein dessen habe ich gerne zugesagt, die Tagung zu organisieren.“ Neu ist heuer die Zusammenarbeit mit der Austrian Society for Toxicology (ASTOX), als deren Schriftführerin…
Die Young Life Scientists Austria (ÖGMBT-YLSA) ist eine Gruppe von freiwilligen jungen WissenschaftlerInnen der Life- Sciences-Branche. Ihr Ziel besteht darin, den wissenschaftlichen Nachwuchs durch verschiedene soziale und berufliche Events miteinander zu vernetzen und bestmöglich auf die eigene Karriere vorzubereiten. Unterstützt wird YLSA dabei von ihrer Trägerorganisation ÖGMBT. Gerade in der Wissenschaft ist der Austausch von Ideen und Erkenntnissen wichtig, um weiteres Wissen zu generieren und entsprechende Fortschritte zu erzielen. Um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für einen solchen Dialog zu schaffen, entstanden Organisationen wie die österreichische Gesellschaft für molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT). Derzeit hat die ÖGMBT mit ihrem Präsidenten Michael Sauer (siehe Interview Seite 42) und Geschäftsführerin Alexandra Khassidov rund 1.200 persönliche sowie 90 insti-tutionelle Mitglieder. Bei der Jahrestagung treffen Vertreter aller Fachgebiete zusammen und stellen ihre neuen Forschungsergebnisse vor. Ferner erhalten sie Input und Anregungen in Diskussionsrunden. Für den dauerhaften Bestand von Organisationen wie der ÖGMBT und die kontinuierliche Bereicherung der Wissenschaft ist die Förderung des Nachwuchses von größ-ter Bedeutung. Diesen Zwecken dient die Sektion Young Life Scientists Austria, kurz ÖGMBT-YLSA. Unterstützt vom ÖGMBT-Office ist sie speziell darauf ausgerichtet, den Nachwuchs zu fördern. Dies erfolgt nicht zuletzt durch Veranstaltungen, die die ÖGMBT-YLSA selbst organisiert. Vor allem PhD-Studenten, aber auch Bachelor-…
„Die Wissenschaft ist eine der Grundlagen unseres Wohlstands“
on 12 March, 2025
Michael Sauer, der neue Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT), über die Schwerpunkte seiner Tätigkeit und die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung für die Gesellschaft CR: Sie sind seit Jahresbeginn neuer Präsident der ÖGMBT. Was sind die wichtigsten Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit?Zwei Punkte sind mir besonders wichtig. Erstens: Die Herausforderungen, die sich uns stellen, verlangen nach Kooperation und Gemeinschaft. Die ÖGMBT ist im Bereich der Biowissenschaften und der Life Sciences ein wesentlicher Akteur. Aber es gibt eine Reihe weiterer wissenschaftlicher Gesellschaften. Da möchte ich für mehr Zusammenarbeit eintreten. Wissenschaftsskepsis beispielsweise ist ein Thema, dem sich alle Einrichtungen stellen müssen. Es wäre günstig, sich besser zu koordinieren. Auch thematisch gibt es Überlagerungen. Der Biochemie etwa kann man sich von der Biologie her nähern, also von der Seite der ÖGMBT, aber auch von der Chemie her, also von der Seite der Österreichischen Chemischen Gesellschaft (GÖCH). Auch diesbezüglich möchte ich gerne stärker zusammenarbeiten und schauen, wo wir gemeinsame Interessen haben. Grundsätzlich ist es mir ein Anliegen, Gräben zu überbrücken. Ich bin ja aus dem Universitätsbereich in die Industrie gewechselt. Im Bereich Biowissenschaften und Life Sciences braucht man die Academia ebenso wie die Start-ups und die große Industrie. CR: Sie sprachen von…


