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Wir sind ab nun regelmäßig im CHEMIE REPORT mit einer ÖGMBT-Kolumne mit den neuesten Entwicklungen aus der österreichischen Life Science Szene vertreten. Wenn Sie einen interessanten Beitrag dazu leisten wollen, richten Sie Ihre Anfrage bitte an die Geschäftsstelle!

 

 

Das Exzellenzcluster-Programm des Forschungsförderungsfonds beschäftigt sich mit einer breiten Palette von Themen. Zwei davon sind für die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie von besonderem Interesse. Mit dem Programm „Excellent=Austria“ will der Forschungsförderungsfonds (FWF) die heimische Grundlagenforschung vorantreiben. Grob gesprochen, besteht das Programm aus zwei Säulen: den „Emerging Fields“, mit denen der FWF „hochinnovative kooperative Forschungsvorhaben, die das Potenzial besitzen, in ihrem Feld einen Paradigmenwechsel auszulösen“, unterstützt und den auf zehn Jahre ausgelegten „Clusters of Excellence“. Nicht zuletzt sind zwei davon für die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) von Interesse: „Circular Bioengineering“ und „Microbiomes Drive Planetary Health“. Der Cluster „Microbiomes Drive Planetary Health“ besteht seit Oktober 2023. Die Leitung obliegt der Universität Wien, wissenschaftlicher Leiter ist der Mikrobiologe Michael Wagner, der 2019 den Wittgenstein-Preis erhielt. Kodirektorin des Clusters ist die Mikrobiomforscherin Christine Moissl-Eichinger von der Medizinischen Universität Graz. Der Cluster ist in sieben größere Forschungsthemen gegliedert, unter denen 19 „Work Packages“ angesiedelt sind. Insgesamt sind darin 112 Personen aus 28 Ländern tätig, davon 53 Prozent Nachwuchswissenschaftler, sodass der Cluster auch eine wichtige Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Mikrobiomforschern spielt. Ferner wurde parallel zur Einrichtung des Clusters ein Masterstudiengang für „Microbiome Sciences“ an der Universität…