Wir sind ab nun regelmäßig im CHEMIE REPORT mit einer ÖGMBT-Kolumne mit den neuesten Entwicklungen aus der österreichischen Life Science Szene vertreten. Wenn Sie einen interessanten Beitrag dazu leisten wollen, richten Sie Ihre Anfrage bitte an die Geschäftsstelle!
Die Mitgliedschaft der ÖGMBT in der International Union of Biochemistry and Molecular Biology (IUBMB) bietet eine breite Palette an Vorteilen – nicht zuletzt für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Letzten Endes war die Entscheidung für die weltweite Vernetzung klar: Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) bei ihrer jüngsten Jahrestagung dafür, der International Union of Biochemistry and Molecular Biology (IUBMB) beizutreten. Die 1955 gegründete Organisation mit Sitz in Amsterdam in den Niederlanden ist eine der wichtigsten internationalen Gesellschaften im Bereich Biowissenschaften und Biotechnologie. Zurzeit gehören ihr Einrichtungen aus etwa 80 Ländern in Europa, Afrika, Amerika und Asien an. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählt die Förderung einschlägiger Forschung und Aus- sowie Weiterbildung. Ausdrücklich betont die IUBMB auf ihrer Website ihr Anliegen, den wissenschaftlichen Nachwuchs in Weltgegenden wie Afrika zu unterstützen, „wo biomolekulare Wissenschaften weniger gut entwickelt sind“. Geleitet wird die IUBMB von bestens ausgewiesenen Fachleuten: Als Präsident fungiert noch bis zum kommenden Jahr der Franzose Dario Alessi von der Universität Dundee in Schottland, der das Medical Research Council (MRC) der britischen Regierung leitet. Seine designierte Nachfolgerin Sandhya Visweswariah ist Professorin am Indian Institute of Science in Bangalore und präsidierte zuvor unter anderem dem Department of Developmental…



