Arbeitsgruppe Einzelmolekül-Biologie

 

 

Leiter der Arbeitsgruppe:

nGerhard Schtz

Univ.- Prof. Dr. Gerhard J. Schütz
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Institut für Angewandte Physik
TU Wien
Wiedner Hauptstraße 8-10
A-1040 Wien

 

Beschreibung:
Einzelmolekül-Biologie ist mehr als nur eine Technik. Sie baut auf der Philosophie auf, dass sich aus dem Verhalten der einzelnen Konstituenten Schlussfolgerungen auf das gesamte Biosystem ziehen lassen. Weiters bieten Einzelmolekül-Untersuchungen die Möglichkeit, Nanostrukturen abzubilden, was für Biologie im Allgemeinen höchst relevant ist.
Es zeigte sich aber in den letzten Jahren, dass eine neue Sprache gefunden werden muss, die es Technik-Entwicklern und Anwendern ermöglicht, das Potential des neuartigen Zugangs auch wirklich auszuschöpfen. Wir möchten mit dieser Arbeitsgemeinschaft ein geeignetes Forum dafür bieten. 
Dazu werden Treffen organisiert, die den Ideenaustausch ermöglichen. Darüber hinaus stehen uns Mittel für Reisekosten zur Verfügung, um Experimente vor Ort als Grundlage für Projekt-Anträge durchzuführen.

 

Erstes Arbeitsgruppen-Treffen

Das erste Treffen der Arbeitsgruppe „Single Molecule Biology“ wurde vom 28.8. bis 30.8. in einem Seminarhotel in Litschau abgehalten. Ziel der Veranstaltung war es einerseits, einen Überblick über die Aktivitäten im Bereich der hochsensitiven Mikroskopie zu gewinnen. Die Arbeitsgruppen von Peter Hinterdorfer, Andreas Ebner, Peter Pohl (alle JKU), Johannes Huppa, Rainer Leitgeb, Michael Freissmuth (Med. Uni Wien), sowie meine Gruppe an der TU Wien stellten neueste Techniken und deren Anwendungen in Vorträgen oder Poster vor. Darüber hinaus war es uns aber auch wichtig, potentielle Anwender der Techniken für einen offenen Gedankenaustausch zu gewinnen. Die Arbeitsgruppen von Hannes Stockinger, Herbert Stangl, (Med Uni Wien), Harald Janovjak, Michael Sixt, Carl-Philip Heisenberg (IST Austria), Stanimira Krasteva (Uni Wien), sowie Julian Weghuber (Fachhochschule Wels) stellten ihre Fragestellungen vor, die als Kollaborationsprojekte für zukünftige Zusammenarbeiten durchgeführt werden könnten. Insgesamt waren am Treffen 32 Wissenschaftler anwesend.

 

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